Neuer Tag, neuer Rekord: So ungefähr lief die diesjährige Tour de France von Dominator und Gesamtsieger Tadej Pogacar ab.
Pogacar krönt Tour de France mit nächstem Fabel-Rekord
Nächster Fabel-Rekord von Pogacar
Der Slowene gewann mit der Ankunft in Paris am Sonntag bereits seine fünfte Tour und stellte mit der Zieleinfahrt einen weiteren neuen Rekord auf. Er knackte seine eigene Bestmarke für die höchste Durchschnittsgeschwindigkeit auf allen 21 Etappen.
Für die 3.197 Kilometer benötigte Pogacar 73 Stunden 56 Minuten und 26 Sekunden. Das entspricht einer offiziellen Durchschnittsgeschwindigkeit von 43,227 km/h.
Damit verbessert Pogacar den bisherigen Bestwert, den bei der Ausgabe 2025 aufgestellt hatte. Da war er laut Daten des offiziellen Zeitnehmers Tissot mit 42,728 km/h im Schnitt unterwegs gewesen. Bei der Tour 2026 war er im Schnitt also nochmal fast einen halben Kilometer pro Stunde schneller.
Tour de France: Die letzten Rundfahrten zählten zu den schnellsten
Zur hohen Rennpace trugen auch die äußeren Bedingungen bei. Die großen Hitzetage waren für das Peloton zwar eine Belastung, doch Wind spielte über weite Strecken der 21 Etappen nur eine untergeordnete Rolle. So blieb es häufig bei einem kontrollierten, konstant hohen Tempo.
Auch in Zukunft wird es wohl noch schneller werden, das unterstreichen die historischen Daten. Die vergangenen sechs Ausgaben zählen allesamt zu den sieben schnellsten der Geschichte.
Dazwischen liegt nur die Tour 2005 mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 41,654 km/h. Auf dem Podium der schnellsten Ausgaben wird zudem die Tour 2022 geführt, die Jonas Vingegaard mit 42,026 km/h im Schnitt gewann.
Neben dem Gesamt-Rekord fiel 2026 auch die Bestmarke für die schnellste Etappe. Den Wert von 1999, als Mario Cipollini die 4. Etappe von Laval nach Blois über 194,5 Kilometer mit 50,355 km/h gewann, überbot Soren Waerenskjold. Der Profi von Uno-X Mobility siegte auf der 11. Etappe von Vichy nach Nevers mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 50,9 km/h.