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Tour de France: Pikante Pogacar-These zu Vingegaard-Aus

Vingegaard-Aus: Pikante Pogacar-These

Nach dem Sturz von Jonas Vingegaard stellt Tadej Pogacar eine Verbindung zu den nächtlichen Dopingkontrollen her.
Die 15. Etappe der Tour de France hat es in sich! Remco Evenepoel holt überraschend den Sieg und Jonas Vingegaard erlebt einen folgenschweren Sturz.
Nach dem Sturz von Jonas Vingegaard stellt Tadej Pogacar eine Verbindung zu den nächtlichen Dopingkontrollen her.

Tadej Pogacar hat nach der 15. Etappe der Tour de France den nächtlichen Dopingtest von Jonas Vingegaard scharf kritisiert – kurz zuvor hat der Däne nach einem Sturz die Tour abgeben müssen. Während Remco Evenepoel am Plateau de Solaison den Tagessieg holte, wurde der Kampf um Gelb durch Vingegaards Ausstieg auf den Kopf gestellt.

Für Pogacar war der Sturz seines Rivalen der schwerste Moment des Tages: „Ich bin sehr enttäuscht, Jonas stürzen zu sehen und aufgeben zu sehen. Ohne ihn wird die Tour nicht dieselbe sein.“ Pogacar ergänzte: „Wir haben eine gemeinsame Geschichte, wir geben uns alles, mit Höhen und Tiefen.“

Besonders kritisch wurde der Träger des Gelben Trikots beim Thema Anti-Doping: „Ich hatte eine Kontrolle um fünf Uhr morgens. Aber ich beschwere mich nicht, die Phase des Tiefschlafs war vorbei.“

Pogacar: Vingegaard-Sturz könnte mit Kontrolle zusammenhängen

Vingegaard sei dagegen „um zwei Uhr morgens“ getestet worden – ein Vorgehen, das laut Pogacar die Regeneration massiv störe.

Pogacar stellte sogar einen Zusammenhang zur späteren Aufgabe in den Raum: „Wir wissen es nicht, dieser Sturz ist vielleicht eine Folge seiner schlechten Nacht. Ein Moment der Unachtsamkeit, in dem die Konzentration nicht optimal war.“

Er ergänzte: „Der einzige Moment der Ruhe auf der Tour ist, wenn wir schlafen. (…) Eine Kontrolle um zwei Uhr morgens ist nicht sehr menschlich.“