Tadej Pogacar hat die 19. Etappe der Tour de France hinauf nach Alpe d’Huez gewonnen. Der Slowene setzte sich nach 127,9 Kilometern in beeindruckender Manier durch. Für Pogacar war es ein Prestigeerfolg auf einem der großen Tour-Berge.
Tour de France: Pogacar nach Triumph überrascht - "Mit Schlimmerem gerechnet"
Zuschauer überraschen Pogacar
Nach der Etappe zeigte er sich überrascht über die Fanmassen an der Strecke – und zwar im positiven Sinne. „Ich hatte erwartet, dass es noch schlimmer wird, aber die Zuschauer haben sich ziemlich gut benommen“, meinte Pogacar bei France TV, auch wenn sie „manchmal wirklich sehr nah“ gewesen seien. „Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, auf dem Rad zu sein und durch die Menge zu fahren, die dich anfeuert.“
Weiter erklärte er: „Es ist kein Geheimnis: Ich hatte das Ziel, hier zu gewinnen – und wir haben es geschafft, dank meiner Teamkollegen.“ Die Ausreißergruppe habe „clever“ agiert, sein Team habe „richtig arbeiten“ müssen – und Pogacar attackierte erfolgreich vom Fuß des Schlussanstiegs.
Tour de France: „War nicht einfach für uns“
Pogacar verwies zudem auf die Probleme der vergangenen Tage im UAE Team Emirates-XRG. „Diese vergangenen Tage waren nicht einfach für uns. Ich bin sehr glücklich, dass wir als Team zusammengeblieben sind“, betonte er. „Auch wenn Dinge nicht gut laufen, bleiben wir solidarisch und kämpfen. Heute war das eine schöne Belohnung.“
Schon am Samstag wartet die nächste Bergprüfung – erneut mit Ziel Alpe d’Huez. „Ich wäre lieber direkt nach Paris gefahren“, meinte Pogacar lachend. „Es ist morgen die Königsetappe, ein großer Tag in den Bergen. Ich bin zuversichtlich.“
Der Slowene steuert fest auf seinen fünften Gesamtsieg bei der Tour de France zu.