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Tour de France: Rückschlag für Pogacar! Helfer gibt auf

Rückschlag für Pogacar

Schon am ersten Anstieg der 18. Tour-Etappe geraten drei Helfer von Tadej Pogacar ins Hintertreffen. Brandon McNulty muss schließlich aufgeben.
Adam Yates erlebt bei der Tour de France einen schlimmen Tag. Aufgrund körperlicher Probleme verliert der Helfer von Tadej Pogacar auf der 17. Etappe früh den Anschluss und muss mächtig auf die Zähne beißen.
Schon am ersten Anstieg der 18. Tour-Etappe geraten drei Helfer von Tadej Pogacar ins Hintertreffen. Brandon McNulty muss schließlich aufgeben.

Der Auftakt in die Alpen-Trilogie bei der Tour de France ist für das Team von Superstar Tadej Pogacar denkbar schlecht verlaufen. Bereits an der Côte d’Engins, dem ersten Anstieg der 18. Etappe von Voiron nach Orcières-Merlette, hatten Tim Wellens, Brandon McNulty und Florian Vermeersch zu kämpfen.

Mit McNulty verlor UAE Team Emirates-XRG schließlich einen wichtigen Helfer. Der sonst so bergstarke US-Amerikaner konnte letztendlich selbst das Tempo der Schlussgruppe nicht halten und stieg rund 40 km vor dem Ziel aus.

Der erste Anstieg umfasste 11,4 km bei einer Steigung von durchschnittlich 5,5 Prozent – genug, um die Helfer von Pogacar direkt unter Druck zu setzen.

Tour de France: Drei Pogacar-Kollegen müssen abreißen lassen

Dabei kamen die Probleme nicht aus dem Nichts. Adam Yates kämpft seit Tagen mit einem Magen-Darm-Infekt und musste sich am Vortag auf der 17. Etappe bis ins Ziel quälen. Der Brite kam am Mittwoch mit 26:36 Minuten Rückstand auf Tagessieger Jasper Philipsen (Alpecin-Premier Tech) an.

Offenbar machen die gesundheitlichen Probleme auch vor den weiteren Teammitgliedern nicht halt. Denn nachdem Wellens am Vortag noch nach hinten beordert worden war, um Yates Unterstützung zu leisten, wirkte er am Donnerstag nun selbst angeschlagen – und Vermeersch zeigte am Engins-Anstieg ebenfalls früh ein blasses Bild. Beide fielen schnell zurück.

Vor der Etappe hatte Wellens erklärt: „Adam fühlt sich nicht besonders gut, und mir geht es auch nicht besonders gut. Ich habe Halsschmerzen, Schleim und fühle mich einfach nicht fit. Aber mehr als die Hälfte unserer Mannschaft ist nach wie vor in Topform.“

Pogacar überrascht mit seiner Rennhose

Derweil versicherte Teamchef Mauro Gianetti vor Etappenstart im belgischen Fernsehen: „Die Stimmung bei Tadej und den anderen ist gut.“ Doch im Feld zeigte sich früh, wie geschwächt Pogacars Helfer an diesem Donnerstag wirkten.

Der Slowene geht zwar mit komfortablen 4:32 Minuten Vorsprung auf Remco Evenepoel (Red Bull-Bora-Hansgrohe) in die entscheidenden Tage, ist aber auch auf Unterstützung seiner Kollegen angewiesen.

Dass der Gesamtführende beim Start der Alpenetappe am Donnerstag mit einer schwarzen Rennhose zum Gelben Trikot erschien – was er seit vier Jahren nicht mehr so praktiziert hatte – befeuerte die Gerüchte um Magen-Darm-Probleme im gesamten Team zusätzlich.