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Tour-de-France-Hotel sorgt für Ekel - aber die Fahrer wissen sich zu helfen

Tour-Hotel sorgt für Ekel

Am Rande der Tour de France dokumentieren mehrere Fahrer den katastrophalen Zustand ihrer Zimmer. Staub, Schmutz und Spinnweben veranlassen Tobias und Anders Johannessen zu einer ungewöhnlichen Maßnahme.
Die 9. Etappe der Tour de France hielt eine wahre Hitzeschlacht für das Peloton bereit. Vor dem ersten Ruhetag gibt es aber keine Veränderungen an der Spitze.
Am Rande der Tour de France dokumentieren mehrere Fahrer den katastrophalen Zustand ihrer Zimmer. Staub, Schmutz und Spinnweben veranlassen Tobias und Anders Johannessen zu einer ungewöhnlichen Maßnahme.

Nachdem bereits Tadej Pogacar und das UAE Team Emirates-XRG in ihrem Hotel ohne funktionierende Klimaanlage auskommen mussten, hatten nun auch andere Fahrer der Tour de France 2026 Ärger mit ihrer Unterkunft.

So dokumentierten Tobias und Anders Johannessen (beide Uno-X Mobility) am Abend vor der 10. Etappe den katastrophalen Zustand ihres Hotelzimmers in Le Lioran. In den sozialen Medien teilten die Zwillingsbrüder ein Video, das deutliche Mängel zeigte: Staub und Schmutz auf dem Boden und den Fußleisten sowie Spinnweben direkt neben dem Bett, in denen sich mehrere Insekten verfangen hatten.

In einem weiteren Clip hielten sie zudem den unhygienischen Zustand des Badezimmers und der Toilette fest.

Tour de France: Fahrer schlafen unter freiem Himmel

Angesichts dieser Zustände entschieden sich die Norweger für einen drastischen Schritt: Sie stellten ihre Betten auf den Balkon und verbrachten die Nacht unter freiem Himmel.

Ein Video der ungewöhnlichen Schlafsituation auf dem Balkon kommentierte Tobias Johannessen mit den Worten: „Improvisieren, anpassen, meistern. Das Innere des Hotels: fragwürdig. Das Äußere: echt schööön.“

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Teamkollege Magnus Cort nahm auf Instagram kein Blatt vor den Mund: Zwar sei die Aussicht schön, doch „es gehört zu den schlimmsten Unterkünften, in denen ich je übernachtet habe“, schrieb er zu einigen Bildern des Hotels.

„Fällt schwer, noch viel Positives zu sagen“

„Es fällt schwer, noch viel Positives über diese Unterkunft zu sagen. Sie war schmutzig, hatte keine Klimaanlage und kein WLAN. Sie wirkte sehr abgenutzt, und viele Dinge waren kaputt, wie zum Beispiel der Toilettenpapierhalter und der Duschkopf“, offenbarte der Däne.

Das Team Alpecin-Premier Tech wohnte im selben Hotel und veröffentlichte auf Instagram ein Video, in dem Silvan Dillier die Räumlichkeiten vorstellte. Wie die Fahrer von Uno-X stellte auch er sein Bett nach draußen und schlief unter freiem Himmel.

Die Hotels für die Mannschaften werden während der Frankreich-Rundfahrt von der Tour-Organisation ASO ausgewählt. Entscheidend ist zudem, dass die Teams verpflichtet sind, in dem ihnen zugewiesenen Hotel zu übernachten – und es ist ihnen nicht gestattet, selbst bessere Zimmer zu buchen, um Fairness zu gewährleisten.