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Tour de France: Spezielle Technologie soll Pogacar helfen

Spezielle Technik soll Pogacar helfen

Tadej Pogacar kämpft bei der Tour de France um seinen fünften Gesamtsieg. Gegen die Hitzewelle und bei der Erholung soll dem Topfavoriten und seinem Team eine spezielle Technologie helfen. Eine kostspielige Angelegenheit.
Die 9. Etappe der Tour de France hielt eine wahre Hitzeschlacht für das Peloton bereit. Vor dem ersten Ruhetag gibt es aber keine Veränderungen an der Spitze.
Tadej Pogacar kämpft bei der Tour de France um seinen fünften Gesamtsieg. Gegen die Hitzewelle und bei der Erholung soll dem Topfavoriten und seinem Team eine spezielle Technologie helfen. Eine kostspielige Angelegenheit.

Tadej Pogacar, der deutsche Profi Nils Politt und deren Team UAE Emirates werden auf dieser Tour de France nicht nur sportlich gefordert – auch die Hitze macht den Sportlern zu schaffen.

Hinzu kommt, dass Pogacar und Co. vor dem Ruhetag eine Nacht in einem Hotel verbringen mussten, das nicht mit einer Klimaanlage ausgestattet war. Es handle sich um eine ältere Unterkunft ohne derartige Technik, bestätigte ein Team-Sprecher der dpa. Die Hotels für die Mannschaften werden von der Tour-Organisation ASO ausgewählt.

UAE Emirates investiert offenbar über 26.000 Euro

Für ein Team, das um das Gelbe Trikot kämpft, sind das denkbar schlechte Voraussetzungen, selbst wenn in der Region „nur“ rund 30 Grad erwartet werden.

Abhilfe schaffen sollen mobile Klimaanlagen und spezielle Bettauflagen vom Hersteller Eight Sleep. Bei der modernen Technologie handelt es sich um gekühlte Spannbettlaken, die direkt auf die Matratze gezogen und über ein Gerät mit kaltem Wasser durchspült werden, um die Temperatur niedrig zu halten. Kostenpunkt: 3.299 Euro.

Laut Info.fr soll das Team insgesamt sogar mehr als 26.000 Euro in die Systeme investiert haben.

Extreme Bedingungen bei der Tour de France

Noch am Sonntag hatte das Feld auf der neunten Etappe von Malemort nach Ussel bei extremer Hitze gelitten, zeitweise wurden 35 bis 40 Grad gemeldet. Pogacar hatte die Thermo-Strategie zuletzt immer wieder in den Mittelpunkt gerückt.

„Diese Tour ist höllisch heiß, und meine Körpertemperatur ist wahrscheinlich niedriger als 2022 oder auf jeder Tour zuvor. Wir konzentrieren uns wirklich auf das Abkühlen des Körpers, und ich denke, das macht einen riesigen Unterschied. Planung, Organisation und Motivation für die kommenden Tage sind auch ganz anders als 2022“, sagte Pogacar.