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"Nicht der Spritzigste!" Ullrich ordnet Tour-Auftakt von Lipowitz ein

Lipowitz „ist nicht der Spritzigste“

Florian Lipowitz verliert zum Start der Tour de France Zeit auf die Favoriten Tadej Pogacar und Jonas Vingegaard. Für die beiden Radsport-Experten Jan Ullrich und Rick Zabel ist dies aber noch kein Grund zur Sorge.
Das Radsportteam Red Bull – BORA – hansgrohe hat auf dem Münchner Olympiaturm sein Sondertrikot für die Tour de France 2026 präsentiert. Das Design rückt die Zahl 13 in den Mittelpunkt, die im Radsport traditionell als Mythos gilt, für die beiden Kapitäne Florian Lipowitz und Remco Evenepoel jedoch als persönlicher Glücksbringer fungieren soll.
Florian Lipowitz verliert zum Start der Tour de France Zeit auf die Favoriten Tadej Pogacar und Jonas Vingegaard. Für die beiden Radsport-Experten Jan Ullrich und Rick Zabel ist dies aber noch kein Grund zur Sorge.

Radsport-Legende Jan Ullrich und Ex-Profi Rick Zabel haben in ihrem Podcast Ulle & Rick über den Start von Florian Lipowitz bei der Tour de France gesprochen. Nach den ersten vier Etappen hat der deutsche Klassementfahrer einen Rückstand von 53 Sekunden auf die beiden Superstars Tadej Pogacar und Jonas Vingegaard.

Ullrich meinte zum Mannschaftszeitfahren beim Tour-Auftakt, bei dem Lipowitz 35 Sekunden verloren hatte: „Er ist nicht der Spritzigste. Eher ein Diesel. Ich mache mir aber keine Sorgen.“

Tour de France: Was zeigt Lipowitz in den Bergen?

Nach zwei bergigen Etappen standen am Dienstag die Ausreißer im Fokus. Mit 12:59 Minuten Rückstand auf den Etappensieger Mads Pedersen trudelte Lipowitz mit dem Hauptfeld ins Ziel. Da auch Pogacar und Vingegaard dort mitfuhren, verlor der Deutsche keine weitere Zeit auf sie.

Am Mittwoch wird das Warten für die Sprint-Spezialisten ein Ende haben. Die 6. Etappe am Donnerstag wird dann wieder eine harte Bergetappe, wenn es unter anderem auf den Col du Tourmalet geht.

Zabel betonte, dass Lipowitz für das Hochgebirge gemacht sei: „Das ist ein Grand-Tour-Fahrer, der in der zweiten und dritten Woche noch stärker wird, während andere Fahrer abbauen. Ich denke, spätestens nach Etappe sechs wissen wir mehr. Das ist eine Hammer-Bergetappe.“