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Übler Sturz und OP: Pidcock-Kollege muss Tour vorzeitig beenden

Bitteres Tour-Aus nach schwerem Sturz

Chris Harper stürzt wie sein Teamkollege Tom Pidcock auf der 10. Etappe der Tour de France und muss operiert werden. Am Tag darauf verkündet Pinarello das Aus des Australiers.
Die 9. Etappe der Tour de France hielt eine wahre Hitzeschlacht für das Peloton bereit. Vor dem ersten Ruhetag gibt es aber keine Veränderungen an der Spitze.
Chris Harper stürzt wie sein Teamkollege Tom Pidcock auf der 10. Etappe der Tour de France und muss operiert werden. Am Tag darauf verkündet Pinarello das Aus des Australiers.

Nach einem üblen Sturz ist die Tour de France für Chris Harper (Pinarello – Q36.5) vorzeitig beendet. Der Australier war am Dienstag bei der 10. Etappe in derselben Kurve wie sein Teamkollege Tom Pidcock zu Fall gekommen und erlitt dabei eine gravierende Blessur.

„Chris Harper hat sich eine schwere Verletzung am Daumen der linken Hand zugezogen. Er wurde in der vergangenen Nacht operiert und kann aufgrund der Schwere der Verletzung leider nicht zur heutigen Etappe antreten“, teilte das Schweizer Team am Mittwochmorgen vor dem Start der 11. Etappe mit.

Harper werde sich „nun in Zürich weiteren speziellen Untersuchungen unterziehen“, hieß es weiter.

Tour de France: Pidcock-Kollege fährt mit Schmerzen weiter

Wie die TV-Bilder bereits am Dienstag kurz nach dem Unfall zeigten, hatte der 31-Jährige mit erheblichen Schmerzen zu kämpfen. Der Kletterspezialist setzte seine Fahrt aber fort und konnte die Etappe, die Dominator Tadej Pogacar gewann, beenden.

Harpers Coach Kurt Bogaerts erklärte, dass der Sturz des Australiers „weitaus schlimmer“ als der von Pidcock gewesen sei. Der Brite brauchte auch nur wenige Minuten, um nach seinem Crash wieder in die Gruppe der Favoriten zurückzukehren.