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Tour de France: Tadej Pogacar pulverisiert Uralt-Rekord von Pantani

Pogacar pulverisiert Uralt-Rekord

So schnell kam noch niemand per Fahrrad nach Alpe d'Huez: Tour-Leader Tadej Pogacar bleibt deutlich unter der Marke des Uralt-Rekordes von 1995.
Die Tour de France auf der Zielgeraden. Beim traditionsreichen Anstieg nach Alpe d'Huez führte kein Weg an Dominator Tadej Pogacar vorbei.
So schnell kam noch niemand per Fahrrad nach Alpe d'Huez: Tour-Leader Tadej Pogacar bleibt deutlich unter der Marke des Uralt-Rekordes von 1995.

Nach Erhalt der frohen Botschaft machte Tadej Pogacar einen kleinen Freudensprung. Der Slowene war schnell nach Alpe d’Huez hinaufgeflogen, sehr schnell.

Doch wie schnell genau, das erfuhr der Superstar des Radsports erst nach der Siegerehrung. Dann aber wurde ihm mitgeteilt: Der Uralt-Rekord von Marco Pantani steht nicht länger – Pogacar hat ihn zertrümmert.

Tour de France: Pogacar mit unglaublicher Leistung

35:26 Minuten hatte Pogacar für die 13,8 km und die 21 Kehren des legendären Schlussanstiegs der 19. Etappe der Tour de France am Freitag benötigt. Gewaltige 1:24 Minuten weniger als Pantani dereinst im Sommer 1995.

30 Jahre lang hatten sich die besten Bergfahrer der Welt, sauber oder auch nicht, an der Marke des Piraten die Zähne ausgebissen. Ob Lance Armstrong, Jan Ullrich, Alberto Contador oder Chris Froome.

Pogacar: „Hat mich sehr glücklich gemacht“

„Das hat mich sehr glücklich gemacht, als ich das gehört haben“, sagte Pogacar: „Ich wusste nicht genau, wo der Rekord lag. Ich war in den vergangenen Wochen nicht so oft im Internet.“

Seine neue Bestmarke bedeutet einen Temposchnitt von 23,38 km. Für Hobbyfahrer schon im Flachen ein sportlicher Speed – Pogacar bewältigte damit einen langen Anstieg mit durchschnittlich 8,7 Prozent Steigung.

Die Rekorde an den mythischen Anstiegen der Tour sind mitunter schwer vergleichbar, bedingen auch einer geeigneten Rennsituation. Pogacar fuhr am Freitag schon mit Vollgas in den Anstieg hinein und attackierte dann zwölf Kilometer vor dem Ziel final – und war damit mehr als dreieinhalb Minuten schneller als bei seinem zuvor einzigen Huez-Auftritt 2022.