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BH-Betrug bei Tour de France? Vorwürfe haben Folgen

BH-Betrugsvorwürfe haben Folgen

Die Betrugsvorwürfe rund um die Tour de France Femmes haben Folgen. Die Fahrerinnen müssen sich kurz vor dem Zeitfahren kontrollieren lassen.
Die Tour de France femmes läuft vom 01. bis 09. August 2026. Drei Top-Favoritinnen kristallisieren sich heraus - doch kann auch eine Deutsche mitmischen?
Die Betrugsvorwürfe rund um die Tour de France Femmes haben Folgen. Die Fahrerinnen müssen sich kurz vor dem Zeitfahren kontrollieren lassen.

Vor dem Einzelzeitfahren der 4. Etappe der Tour de France Femmes hat der Radsport-Weltverband UCI die Kontrollen der Fahrerinnen-Ausrüstung verschärft. Grund sind Vorwürfe mehrerer Teams, wonach Konkurrentinnen gepolsterte BHs zur aerodynamischen Optimierung nutzen sollen.

Laut dem niederländischen Portal Wielerflits hatten sich mehrere Teams des Pelotons empört über den Einsatz gepolsterter BHs bei Zeitfahren gezeigt.

In einer Disziplin, in der jede Zehntelsekunde zählt, sorgt die Polsterung unter dem Rennanzug demnach für einen spürbaren aerodynamischen Vorteil.

Neu ist das Phänomen nicht: Bereits bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris und beim Giro d’Italia 2025 waren ähnliche Fälle aufgefallen – die Regeln verbieten gepolsterte BHs.

BH-Betrug? So laufen die Kontrollen bei der Tour de France ab

Vor der 21 Kilometer langen 4. Etappe zwischen Gevrey-Chambertin und Dijon (um 13.05 Uhr im LIVETICKER) am Dienstag werden die Outfits der Fahrerinnen Berichten zufolge nun kontrolliert.

Die UCI will laut Informationen von AFP und dem Portal Wielerflits sicherstellen, dass keine Veränderung der Körperform im Brustbereich vorgenommen wurde, die einen aerodynamischen Vorteil verschaffen könnte.

Die Fahrerinnen sind aufgefordert, sich zehn Minuten vor dem Start ihres Zeitfahrens in Gevrey-Chambertin in einem eigens dafür eingerichteten Zelt für die Kontrollen zu melden.

Wichtige Weichenstellung im Kampf um den Gesamtsieg

Das Zeitfahren über 21 Kilometer zwischen Gevrey-Chambertin und Dijon gilt als erste wichtige Weichenstellung im Kampf um den Gesamtsieg, über den spätestens am 9. August in Nizza entschieden wird.

Die Strecke führt die Fahrerinnen über eine 1,8 Kilometer lange Steigung mit 6,9 Prozent bei Marsannay-la-Côte, bevor es auf den letzten neun Kilometern flach und leicht abschüssig nach Dijon geht.

Als Favoritin für den Tagessieg gilt die Schweizerin Marlen Reusser.