Die Kontroverse um gepolsterte BHs wird bei der Tour de France Femmes immer absurder!
Nächster Aufreger im BH-Streit bei der Tour de France der Frauen
Nächster Aufreger im BH-Streit
Das niederländische Portal Wielerflits hatte berichtet, dass einzelne Fahrerinnen im Einzelzeitfahren BHs mit künstlicher Polsterung nutzen, um aerodynamische Vorteile zu erzielen. Nun verschärfte der Weltverband UCI die Kontrollen – und sorgte für den nächsten Aufschrei.
Die Fahrerinnen mussten bei einer Kontrolle vor dem Start des Einzelzeitfahrens am Dienstag nachweisen, dass sie keinen gepolsterten BH tragen. Bilder des belgischen TV-Senders HLN sorgten dann aber für mächtigen Wirbel, denn die Kontrolle wurde scheinbar nur von einem Mann durchgeführt.
Die Aufnahmen zeigten vermeintlich, wie dieser die Fahrerinnen aufforderte, ihren Rennanzug leicht zu öffnen. Ein Umstand, der bei der belgischen Profifahrerin Shari Bossuyt für Unmut sorgte. Die Kontrollen seien aus ihrer Sicht komplett „absurd“.
Auch TV-Kommentatorin Ine Beyen kritisierte die Umsetzung bei Sporza deutlich: „Als Frau würde ich das ziemlich einschüchternd finden, zumal der Ort nicht vor Blicken geschützt ist.“
Tour de France Femmes: Weibliche Kommissarin soll dabei gewesen sein
Wie am Mittwoch herauskam, soll laut der niederländischen Tageszeitung De Telegraaf jedoch zumindest eine weibliche UCI-Kommissarin vor Ort gewesen sein. Sie sei aber nur bei noch genaueren Kontrollen eingeschritten.
Nicht alle Fahrerinnen sahen die Situation so kritisch. „Vielleicht haben sie mir auf die Brüste geschaut, aber ich weiß es nicht. Sie haben den Rennanzug nicht geöffnet, falls Sie das wissen wollen“, sagte Émilie Morier gegenüber der L’Équipe.
Dennoch wächst die Empörung weiter – auch, weil die Kontrollen nicht abseits der Öffentlichkeit stattgefunden haben sollen.
Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt.