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Zverev verzweifelt an Sinner und sich selbst

Zverev verzweifelt an Sinner

Der Finaltraum von Alexander Zverev ist geplatzt. Die deutsche Nummer eins verliert schon wieder gegen Jannik Sinner und verzweifelt an sich selbst. Der Ticker zum Nachlesen.
Alexander Zverev konnte in seiner Karriere alles gewinnen, lediglich der große Wurf eines Grand-Slam-Titels blieb ihm bisher verwehrt. Der deutsche Tennisstar will das mit einer Änderung an seinem Spiel ändern.
Der Finaltraum von Alexander Zverev ist geplatzt. Die deutsche Nummer eins verliert schon wieder gegen Jannik Sinner und verzweifelt an sich selbst. Der Ticker zum Nachlesen.

Für Alexander Zverev bleiben die Großen Zwei der Gegenwart eine Nummer zu groß. Deutschlands Tennisstar hat im Halbfinale des ATP-Masters von Indian Wells zum sechsten Mal in Folge gegen den Italiener Jannik Sinner verloren.

Nach einseitigen 1:23 Stunden in der kalifornischen Mittagssonne musste sich der Hamburger dem Weltranglistenzweiten mit 2:6, 4:6 geschlagen geben.

Tennis: Sinner gegen Zverev unbarmherzig

In seinem ersten Halbfinale bei dem mit 9,4 Millionen Dollar dotierten Hartplatzturnier leistete sich der 28-Jährige in den entscheidenden Momenten zu viele Schwächen. Die ersten Aufschläge kamen nicht wie benötigt, bei den zweiten schlug Sinner unbarmherzig zu.

So nahm der 24-Jährige dem verdutzten Zverev im ersten Satz gleich zweimal in Serie den Aufschlag ab. Nach nur 30 Minuten hatte der Wimbledonsieger aus Südtirol den Durchgang gewonnen. Zverev verzweifelte derweil am Gegner und sich selbst. Der SPORT1-Ticker zum Nachlesen:

+++ Zverev vs. Sinner 0:1 (4:6, 2:6) +++

Das war‘s! Sinner nutzt direkt seinen ersten Matchball - eine Rückhand von Zverev segelt ins Aus. „Super abgezockt. Einfach zu smart gespielt“, resümiert Meinert. „Alexander Zverev wird sich ärgern“, so Kas.

Damit verliert Zverev auch das sechste Match in Serie gegen Sinner. Im Finale trifft der Italiener auf Daniil Medvedev, der sich überraschend gegen den Weltranglistenersten Carlos Alcaraz durchsetzte (6:3, 7:6).

„Sascha hat heute nicht so gut gespielt“, meint auch Sinner im Siegerinterview.

+++ Zverev vs. Sinner 0:1 (4:5, 2:6) +++

„Es sind immer zwei Gegner. Zum einen Sinner, aber auch der eigene Kopf. Die Erwartungshaltung war so groß“, merkt Kas an. Ob Zverev das Ruder nochmal rumreißt? Er holt den ersten Punkt bei Aufschlag Sinner, leistet sich dann allerdings schon wieder einen vermeidbaren Fehler. 15:15.

Den nächsten Punkt holt sich Zverev, dann serviert Sinner allerdings zwei Asse und holt sich den ersten Matchball.

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+++ Zverev vs. Sinner 0:1 (4:5, 2:6) +++

Zverev bringt seinen Aufschlag durch und verkürzt nochmal. Nun muss allerdings ein Break her, ansonsten ist die Partie beendet. Bislang ist Zverev das noch nicht gelungen, aber vielleicht ja jetzt?

+++ Zverev vs. Sinner 0:1 (3:5, 2:6) +++

3:5... „Jetzt ist schon ein bisschen Verzweiflung mit dabei“, kommentiert Meinert. Dann fliegt auch noch der Schläger. Zverev wirft zwar weiter alles rein, doch in den entscheidenden Momenten ist Sinner einen kleinen Deut besser.

+++ Zverev vs. Sinner 0:1 (3:4, 2:6) +++

Ist das bitter! Gerade schnupperte Zverev noch am Break und jetzt kassiert er selber eines.

Zu viele unerzwungene Fehler beim Deutschen. Sinner nutzt direkt seine erste Chance, weil eine Rückhand-Longline von Zverev knapp ins Aus fliegt. Zverev hat nun eine Mammutaufgabe vor sich!

+++ Zverev vs. Sinner 0:1 (3:3, 2:6) +++

Sinner führt 30:0, dann spielt Zverev einen tollen Punkt. „Brillant, Alexander Zverev“, lobt Meinert.

Bei Einstand feuert Zverev einen genialen Vorhand-Cross-Return raus - Breakball!

Gewohnt kaltschnäuzig wehrt Sinner die Breakchance mit einem starken ersten Aufschlag ab. Anschließend lockt der Weltranglistenzweite Zverev ans Netz, ehe er ihn mit einem Lob in die Bredouille bringt. Auch der nächste Punkt geht an Sinner. 3:3.

+++ Zverev vs. Sinner 0:1 (3:2, 2:6) +++

Mit seinem Lieblingsschlag, der Rückhand-Longline, stellt Zverev auf 3:2. Der Deutsche kämpft und feuert sich an. Aber reicht das? Bisher ging bei Aufschlag Sinner kaum was.

+++ Zverev vs. Sinner 0:1 (2:2, 2:6) +++

Aber auch Sinner macht seine Sache gut. Auch er gewinnt sein Service-Game zu Null und stellt auf 2:2. Weiter alles auf der Reihe im zweiten Satz.

+++ Zverev vs. Sinner 0:1 (2:1, 2:6) +++

Starkes Aufschlagspiel von Zverev. Der Hamburger bleibt bei eigenem Aufschlag zum dritten Mal in diesem Match ohne Punktverlust und geht erneut in Führung.

+++ Zverev vs. Sinner 0:1 (1:1, 2:6) +++

Das Niveau steigt und die beiden Topstars liefern sich spektakuläre Ballwechsel - diesmal mit dem besseren Ende für Sinner. 1:1.

+++ Zverev vs. Sinner 0:1 (1:0, 2:6) +++

Bitterer Fehler von Zverev, der aber unbestraft bleibt: Der Deutsche ist bei 15:15 richtig gut in der Rallye, verschlägt dann aber eine vermeintlich leichte Vorhand aus dem Halbfeld. Es folgt der nächste Doppelfehler - zwei Breakbälle.

Zverev wehrt zunächst beide Breakchancen ab und lässt einen Servicewinner folgen. Die nächsten beiden Punkte sichert sich allerdings Sinner mit zwei starken Netzangriffen. Zverev wirft alles rein, hat aber das Nachsehen. Auch den dritten Breakball wehrt der Deutsche mit einem Aufschlag durch die Mitte ab. Mit einem Ass stellt er schließlich auf 1:0.

„Das Aufschlagsspiel war so wichtig“, stellt Experte Christopher Kas klar.

+++ Zverev vs. Sinner 0:1 (2:6) +++

Das ging jetzt schnell. Sinner bringt sein Aufschlag zu 30 durch und sichert sich den ersten Satz. Zverev muss sich dringend steigern, der Finaltraum droht zu platzen.

„Das sind jetzt zu viele Ausfallerscheinungen“, bilanziert Sky-Kommentator Marcel Meinert.

+++ Zverev vs. Sinner 0:0 (2:5) +++

Das nächste Break! Zverev leistet sich bei 30:0 einen Doppelfehler und verliert auch die nächsten drei Punkte. Bei 30:40 segelt dann eine Vorhand ins Aus. Zu viele Fehler und falsche Entscheidungen bei Zverev gegen einen stark aufspielenden Sinner.

+++ Zverev vs. Sinner 0:0 (2:4) +++

Zverev wirkt frustriert und lässt einen Schrei heraus. Sinner hält seinen Aufschlag zu 15 und bestätigt das Break.

+++ Zverev vs. Sinner 0:0 (2:3) +++

Bitter: Zverev kassiert das Break. Bei 15:30 drohen schon zwei Breakbälle, doch die deutsche Nummer eins entscheidet eine lange und hart umkämpfte Rallye für sich. Anschließend segelt eine Rückhand-Cross von Zverev ins Aus. Ein weiterer Unforced Error besiegelt das erste Break.

Ausgerechnet in dieser wichtigen Phase lässt ihn der erste Aufschlag im Stich.

+++ Zverev vs. Sinner 0:0 (2:2) +++

Und auch Sinner gibt sich keine Blöße und hält seinen Aufschlag zu Null. Der Südtiroler rückt ans Netz vor und stellt mit einem Vorhandvolley auf 2:2.

+++ Zverev vs. Sinner 0:0 (2:1) +++

Zverev bleibt bei auch bei seinem zweiten Aufschlagsspiel ohne Punktverlust. Der erste Aufschlag kommt richtig gut. Auch die Vorhand flutscht.

+++ Zverev vs. Sinner 0:0 (1:1) +++

Auch Sinner startet gut in das Match. Er gibt zwar einen Punkt bei eigenem Service ab, bringt das Aufschlagsspiel aber souverän ins Ziel.

+++ Zverev vs. Sinner 0:0 (1:0) +++

Starker Auftakt von Zverev. Der Deutsche bringt sein erstes Service-Game zu Null durch.

+++ Warm-Up hat begonnen +++

Die Spieler haben nun den Platz betreten und mit dem Aufwärmprogramm begonnen. Vorher findet noch der Münzwurf statt. Sinner hat die Wahl gewonnen und sich für Rückschlag entschieden.

+++ Gleich geht es los +++

In Kürze geht es los. Noch haben die Spieler den Platz nicht betreten. Die Bedingungen sind gut, doch es ist extrem heiß im Coachella Valley: 33 Grad Celsius und Sonnenschein. Alles ist angerichtet.

+++ Zverev steigt in elitären Kreis auf +++

Zverev ist mit seiner Halbfinalteilnahme erst der fünfte Spieler, der bei allen neun Masters-Turnieren mindestens die Runde der letzten Vier erreicht hat. „Das ist schon etwas Besonderes, einer von nur fünf Spielern in der Geschichte zu sein, die das geschafft haben. Das ist schon etwas, auf das ich stolz bin“, freute sich Zverev.

Er steht nun in einer elitären Reihe mit Rafael Nadal, Roger Federer, Novak Djokovic und Andy Murray. Im Viertelfinale hatte sich der Deutsche souverän mit 6:2, 6:3 gegen Arthur Fils aus Frankreich durchgesetzt.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)