Tennis>

Boris Becker trifft wegweisende Zukunftsentscheidung

Becker trifft Zukunftsentscheidung

Die deutsche Tennis-Ikone Boris Becker legt sich bei einer Frage nach seiner Zukunft fest.
Boris Becker und Andrea Petkovic sprechen in ihrem Podcast "Becker Petkovic" über das Turnier in Miami. Dabei kommen sie auch auf das Nachtleben in der Stadt zu sprechen, was Becker zum Scherzen veranlasst.
Die deutsche Tennis-Ikone Boris Becker legt sich bei einer Frage nach seiner Zukunft fest.

Tennis-Ikone Boris Becker wird in Zukunft nicht mehr als Trainer arbeiten. Das gab Becker in einer Medienrunde im Rahmen des Laureus World Sports Awards bekannt. Der 58-Jährige trainierte unter anderem den Weltstar Novak Djokovic und feierte mit ihm sechs Grand-Slam-Titel.

Nun möchte sich Becker aber anderen Aufgaben widmen. „Ich habe Familienzuwachs bekommen – das alles nimmt viel Zeit in Anspruch und ich habe einfach andere berufliche Ideen für mein Leben“, gab er den Grund für seine Entscheidung bekannt.

Die anderen beruflichen Pläne sollen wohl mehr zum Medienbereich tendieren, in dem er schon seit Längerem als Experte im Einsatz ist. „Das könnte ich nicht tun, wenn ich wieder als Coach in Vollzeit arbeiten würde“, erklärte er.

Boris Becker lehnte Angebote als Trainer ab

Becker verriet zudem, dass er sich nicht über mangelnde Angebote beklagen konnte: „Ich möchte keine Namen nennen, aber ich wurde oft gefragt, ob ich in den Trainer-Zirkus zurückkehren möchte, habe aber abgelehnt.“

Als Full-Time-Trainer wird er in Zukunft also nicht mehr arbeiten. Trotzdem sei er natürlich bereit, sein Wissen und seine Ratschläge weiterhin zur Verfügung zu stellen. „Ich habe immer gesagt, dass ich offen für Telefonanrufe bin, wenn mich jemand von den Jungs anrufen will“, sagte er. „Ich teile ihnen immer meine Sichtweise mit. Aber: Ohne, dass A) jemand davon weiß. Und B), dass ich auf den Trainingsplatz zurückkehre“, betonte er.

Becker und Djokovic: Ein Erfolgsduo

Zuletzt trainierte Becker den Dänen Holger Rune. Davor wurde vor allem sein Trainerjob bei Novak Djokovic von den Medien begleitet. Im Jahr 2013 gab der Serbe kurz vor Weihnachten die Verpflichtung von Becker als Trainer bekannt. Anfangs skeptisch beäugt, entwickelten sich die beiden schnell zum Erfolgsduo. Djokovic wurde in der Zeit die Nummer eins der Welt, gewann sechs Grand-Slam-Titel und dominierte alles.

Wenn du hier klickst, siehst du Spotify-Inhalte und willigst ein, dass deine Daten zu den in der Datenschutzerklärung von Spotify dargestellten Zwecken verarbeitet werden. SPORT1 hat keinen Einfluss auf diese Datenverarbeitung. Du hast auch die Möglichkeit alle Social Widgets zu aktivieren. Hinweise zum Widerruf findest du hier.
IMMER AKZEPTIEREN
EINMAL AKZEPTIEREN

Nur drei Jahre nach dem Beginn der Zusammenarbeit gaben die beiden am 6. Dezember 2016 das Ende ihrer Kooperation bekannt. Djokovic rutschte zu dieser Zeit in eine sportliche Krise und versuchte, mit dem Trainerwechsel einen Neuanfang zu starten.