Ist das schon die Cinderella-Story des Turniers? Roman Safiullin feiert in Wimbledon ein großes Comeback nach Monaten voller Zweifel und Schmerz. Nach dem 6:3, 6:3, 6:3 gegen das Wunderkind Joao Fonseca brachen deshalb die Tränen noch auf dem Court 2 aus ihm nur so heraus. (Wimbledon 2026 täglich im LIVETICKER)
Wimbledon: Unverhofftes Märchen! Seine Tränen sorgen für Gänsehaut
Seine Tränen sorgen für Gänsehaut
Am Mikrofon wurde er nach seinen Emotionen gefragt. Es folgte eine Szene, die bei den Zuschauern für Gänsehaut sorgte. „Nach den US Open musste ich pausieren, um meine Verletzung zu behandeln. Diese Zeit war extrem hart. Noch vor einem halben Jahr wusste ich nicht, ob ich überhaupt zurückkommen könnte“, sagte Safiullin.
Dann brach seine Stimme, die Tränen flossen und er ging mit beiden Händen vor dem Gesicht einige Schritte auf dem Feld. Sichtlich kämpfend fügte er nur noch an: „Ich bin überglücklich, wieder hier zu sein.“ Dann brach er erneut in Tränen aus. Für einen Moment war es ganz still auf dem Platz. Die Fans waren ergriffen.
Tennis-Märchen in Wimbledon schon perfekt
Mit so einem emotionalen Ausbruch ihres Partners hatte Liudmyla Smolanova auf der Tribüne wohl auch nicht gerechnet. Sie ließ sich direkt anstecken und weinte mit.
Im Achtelfinale im Südwesten Londons könnte nun Novak Djokovic warten. Doch für die 132 der Weltrangliste ist schon jetzt das Märchen komplett.
Im vergangenen Jahr schied der 28 Jahre alte Russe bei den US Open in der 2. Runde aus. Es folgte eine schwere Knieverletzung, die ihn bis Ende Februar außer Gefecht setzte. Safiullin fiel aus den Top 100 heraus und musste auf die zweitklassige Challenger-Tour.
Die Folge: Bis zur Anreise nach Wimbledon hatte Safiullin 2026 kein Match auf der ATP-Tour in einem Hauptfeld gewonnen. Erst musste der Umweg über drei Siege in der Quali gegangen werden. Nun folgten drei weitere Siege. Dadurch wird es für den Viertelfinalisten von 2023 in Wimbledon nun bereits mindestens 40 Ränge nach oben gehen.