Alexander Zverev sieht sich nach seinem Triumph bei den US Open heftiger Kritik an seinem Verhalten zwischen den Ballwechseln ausgesetzt.
„Schande!“ Scharfe Kritik an Zverev nach Grand-Slam-Triumph
„Schande!“ Scharfe Kritik an Zverev nach Grand-Slam-Triumph
Die ehemalige Weltranglistenerste im Doppel Rennae Stubbs störte sich insbesondere an den langen Routinen des Deutschen vor dem Aufschlag und fand dafür deutliche Worte.
Zeitspiel von Zverev? „Fangt an, ihn auszubuhen“
In ihrem Podcast kritisierte die Australierin, dass Zverev vor seinen Aufschlägen immer wieder zahlreiche Ballpreller nutze und damit die Geduld seiner Gegner strapaziere: „Habt ihr den US-Open-Finalisten Ben Shelton gesehen? Er stand da, als würde er darauf warten, dass seine Freundin ihm einen Kaffee holt. Was machen wir hier eigentlich? Letztes Mal waren es 25 Aufpralle, diesmal waren es zwölf? Ich finde, wir müssen mal anfangen, ihn dafür bloßzustellen“, sagte Stubbs.
Noch weiter ging die 55-Jährige dann mit einem Appell an die Fans: „Fangt einfach an, ihn beim zehnten Aufprall auszubuhen.“ Dass Zverev mit seinem Verhalten beim letzten Grand-Slam-Turnier des Jahres durchgekommen sei, sei nicht akzeptabel gewesen. Stubbs bezeichnete die Situation sogar als „Schande“.
Becker deutschen Tennis-Star: „Ich wurde hektisch“
Bereits nach Zverevs frühem Aus beim Masters-Turnier in Montreal hatte die frühere Spitzenspielerin den Deutschen scharf kritisiert. Damals warf sie ihm unter anderem fehlende Konsequenz und mangelnde Weiterentwicklung vor.
Auch die deutsche Tennis-Legende Boris Becker äußerte sich verwundert über Zverevs viele Tipper in New York: „Ich wurde hektisch beim Kommentieren“, sagte Becker in seinem Podcast, den er gemeinsam mit Andrea Petkovic führt. Insgesamt 15.000-mal habe Zverev den Ball während der US-Open vor einem Aufschlag aufgetippt, rechnete Becker vor und verwies auf entsprechende Studien.
Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt.