Tennis>

Dann kann Zverev die Nummer 1 werden

Dann kann Zverev die Nummer 1 werden

Alexander Zverev siegt bei den US Open. Wird er bald auch die Nummer 1 der Welt?
Nach seinem zweiten Grand-Slam-Titel 2026 ist Alexander Zverev endgültig in der Tennis-Weltspitze angekommen. Doch als Nummer Eins der Welt sieht sich der 29-Jährige nur unter Vorbehalt.
Alexander Zverev siegt bei den US Open. Wird er bald auch die Nummer 1 der Welt?

Alexander Zverev ist durch seinen Sieg bei den US Open in der Weltrangliste bis auf 1810 Punkte an Spitzenreiter Jannik Sinner herangerückt. Noch in dieser Saison könnte Zverev die Führung übernehmen, wenn der Italiener, der in New York wegen Kniebeschwerden fehlte, auch im Endspurt schwächelt. Sinner hat bis zum Jahresende 3550 Punkte zu verteidigen, Zverev nur 1080.

Von hinten droht den beiden wenig Gefahr. Seinen Abstand zum Spanier Carlos Alcaraz auf Platz drei hat der Hamburger durch seinen zweiten Grand-Slam-Titel auf gewaltige 4130 Punkte ausgebaut. Zverevs Finalgegner Ben Shelton (USA) verbesserte sich auf Platz vier. Grand-Slam-Rekordchampion Novak Djokovic (Serbien) stürzte durch sein Erstrunden-Aus erstmals seit Juli 2018 aus den Top 10 und ist nun Zwölfter.

Nach dem großen Coup hielt sich Zverev jedoch mit Ansagen bezüglich der Weltrangliste zurück. Auf der Pressekonferenz wurde der Hamburger gefragt, ob er sich als bester Spieler sehe. es folgte lange Grübeln. „Ich weiß nicht, wie ich darauf antworten soll. Weil Jannik Sinner gerade verletzt ist und Carlos Alcaraz vier Monate verletzt war, würde ich das im Moment wohl mit ,Ja‘ beantworten. Wenn beide fit und in Topform wären, dann vielleicht nicht. Vor vier oder fünf Monaten, als beide fit waren, war ich es nicht. Ich habe ständig gegen Jannik Sinner verloren. Wenn alle fit sind, denke ich also, dass Jannik Sinner immer noch der Beste ist. So einfach ist das.“

Für Zverev ist der Sprung auf Platz eins ein großes Karriereziel. Bislang stand bei den Männern nur ein Deutscher ganz oben im Ranking: Boris Becker eroberte 1991 erstmals die Spitze, insgesamt hielt er sich dort zwölf Wochen. Michael Stich und Tommy Haas schafften es wie Zverev auf Platz zwei.

Bei den Frauen übernahm US-Open-Siegerin Jelena Rybakina (Kasachstan) die Führung von ihrer Finalgegnerin Aryna Sabalenka. Die Belarussin hatte die Weltrangliste 99 Wochen lang angeführt, beendet das Jahr 2026 allerdings ohne einen Grand-Slam-Titel. Rybakina hatte neben dem Turnier in New York zu Jahresbeginn auch die Australian Open gewonnen. Beste Deutsche im Ranking ist Tamara Korpatsch (Hamburg) auf Platz 49.

Wenn du hier klickst, siehst du Spotify-Inhalte und willigst ein, dass deine Daten zu den in der Datenschutzerklärung von Spotify dargestellten Zwecken verarbeitet werden. SPORT1 hat keinen Einfluss auf diese Datenverarbeitung. Du hast auch die Möglichkeit alle Social Widgets zu aktivieren. Hinweise zum Widerruf findest du hier.
IMMER AKZEPTIEREN
EINMAL AKZEPTIEREN

Alle Spiele der US Open im Tennis LIVE und in voller Länge bei Sporteurope.TV!