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Sinner? Becker stellt Forderung an Zverev

Becker stellt Forderung an Zverev

Jannik Sinner spielt aktuell in einer eigenen Liga. Tennis-Legende Boris Becker wünscht sich von seinen Herausforderern mehr Mut.
Jannik Sinner ist Alexander Zverev aktuell überlegen
Jannik Sinner ist Alexander Zverev aktuell überlegen
© IMAGO/ZUMA Press
Jannik Sinner spielt aktuell in einer eigenen Liga. Tennis-Legende Boris Becker wünscht sich von seinen Herausforderern mehr Mut.

Weniger Furcht, mehr Aggressivität und größerer Siegeswille: Boris Becker wünscht sich von den Verfolgern um Alexander Zverev eine andere Einstellung in den Matches mit Dominator Jannik Sinner. „Ich wünschte mir ein bisschen mehr Kampfgeist oder ein bisschen mehr Aggressivität“, sagte Becker in seinem Podcast mit Andrea Petkovic: „Von wegen: Okay, heute mache ich es dir besonders schwer.“

Sinner gewann zuletzt ohne große Herausforderung fünf Masterstitel in Serie. Im Finale von Madrid am Sonntag schlug der Südtiroler den Weltranglistendritten Zverev in nur 57 Minuten 6:1, 6:2 und ist in Abwesenheit seines verletzten Dauerrivalen Carlos Alcaraz auch Favorit für das anstehende Masters in Rom und bei den French Open ab 24. Mai in Paris.

Becker betonte aber auch, dass das Feld durch den Ausfall von Alcaraz bei den anstehenden Topevents deutlich offener sei.

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Becker hofft auf mehr Mut gegen Sinner

„Die Karten sind neu gemischt“, sagte der sechsmalige Grand-Slam-Champion und dachte neben Zverev unter anderem auch an Major-Rekordchampion Novak Djokovic: „Jetzt haben plötzlich Djokovic, Zverev und viele andere Spieler zumindest ein Fünkchen Hoffnung von wegen: ‚Jetzt muss ich nur einen der Unbesiegbaren schlagen‘. Und das ist bei Best-of-Five in Paris absolut möglich.“

Zverev, der in diesem Jahr trotz sechs Halbfinalteilnahmen noch auf einen Titelgewinn wartet, attestierte Becker sein konstantestes Jahr auf der Tour. Auf Sand hatte er sich gerade in den Duellen mit Sinner aber noch mehr erwartet. „Ich dachte, er ist ebenbürtig. Aber irgendwas passiert dann bei ihm, dass er in einem Halbfinale oder Finale nicht an seine Leistungsgrenze herankommt“, sagte Becker.

Für Zverev und all die weiteren Konkurrenten gelte es, Sinner in den Matches körperlich mehr anzutesten und sie dafür möglichst lang zu gestalten, sagte Becker. Bislang konnte der Italiener kein Duell für sich entscheiden, das über 3:50 Stunden andauerte.