ATP>

Weltrangliste: Zverev jagt Alcaraz

Zverev jagt Alcaraz

Die deutsche Nummer eins bleibt vorerst die Nummer drei der Tenniswelt. Alexander Zverev peilt dennoch einen Aufstieg in der Weltrangliste an.
Alexander Zverev erfüllt sich mit dem Triumph bei den French Open seinen lang ersehnten Traum vom Grand-Slam-Titel. Der deutsche Tennisstar hofft nun, dass bei ihm mental der Knoten für die großen Turniere geplatzt ist.
Die deutsche Nummer eins bleibt vorerst die Nummer drei der Tenniswelt. Alexander Zverev peilt dennoch einen Aufstieg in der Weltrangliste an.

Alexander Zverev bleibt auch nach seinem Triumph bei den French Open die Nummer drei der Tennis-Weltrangliste, könnte aber zeitnah Platz zwei zurückerobern.

Durch seinen Finalsieg in Paris verkürzte der Hamburger seinen Rückstand auf den vor ihm platzierten Spanier Carlos Alcaraz um 3600 Punkte auf nur noch 2655 Zähler. Zuletzt war Zverev im Mai 2025 die Nummer zwei.

Zieht Zverev in der Rasensaison an Alcaraz vorbei?

Alcaraz konnte wegen seiner Handverletzung seinen Titel in Paris nicht verteidigen und wird auch in der Rasensaison pausieren. Damit verliert der 23-Jährige viele Punkte – im Vorjahr stand er in Wimbledon im Finale und gewann im Queen’s Club, was ihm 1800 Zähler einbrachte.

Zverev hingegen scheiterte 2025 in Wimbledon bereits in der ersten Runde, er hat in der Rasensaison insgesamt gerade einmal 375 Punkte zu verteidigen und hat dabei viel Raum für Verbesserung.

Sinner außer Reichweite

Wohl vorerst außer Reichweite bleibt trotz seiner Zweitrunden-Niederlage in Paris der Weltranglistenerste und Wimbledonsieger Jannik Sinner, der das ATP-Ranking mit 13.500 Punkten vor Alcaraz (9960) anführt.

Zverev liegt nun bei 7305 Punkten, seinen Höchstwert erreichte er im August 2021 (8240). Der Zverev im Finale unterlegene Italiener Flavio Cobolli wird als Zehnter erstmals in den Top 10 geführt.

Bei den Frauen kletterte die russischen French-Open-Siegerin Mirra Andrejewa auf Platz sechs und kam damit ihrer besten Karriereplatzierung nahe. Die polnische Überraschungs-Finalistin Maja Chwalinska rauschte um fast 100 Plätze auf Rang 21 nach oben. Beste Deutsche bleibt Laura Siegemund auf Platz 44.