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Nach Paris-Triumph: Zverev startet in Halle mit Sieg im Doppel

Zverev jubelt nach holprigem Start

Alexander Zverev gewinnt sein erstes Match nach seinem Triumph bei den French Open.
Alexander Zverev gewinnt bei den French Open seinen ersten Grand-Slam-Titel und setzt sich im Finale gegen Flavio Cobolli durch. Wir liefern die spannendsten Zahlen zum historischen Triumph.
Alexander Zverev gewinnt sein erstes Match nach seinem Triumph bei den French Open.

Erst sorgte ein bellender Hund für Unruhe, dann brachten Alexander Zverev technische Probleme aus dem Rhythmus – doch Deutschlands gefeierter Tennisstar blieb cool. Der French-Open-Sieger hat sein erstes Match nach dem ersehnten Grand-Slam-Sieg gewonnen.

Acht Tage nach dem Triumph von Paris siegte der Hamburger beim Auftakt des ATP-Turniers in Halle/Westfalen im Doppel mit Partner Marcelo Melo gegen den Belgier Zizou Bergs und Alexander Bublik aus Kasachstan mit 6:4, 6:7 (7:4), 10:5. Am Dienstag beginnt für Zverev der Einzel-Wettbewerb mit dem Duell gegen den Tschechen Vit Kopriva.

Dann wieder auf der großen Bühne. Seinen Doppel-Start absolvierte Zverev nur auf Court 1 – und nicht auf dem deutlich größeren Center Court. Nach dem Erfolg erfüllte der Tokio-Olympiasieger, der seinem dunkelblauen Glücks-Shirt aus Paris vertraute, noch unzählige Autogramm-Wünsche.

Nach einem holprigen Beginn, als es aufgrund technischer Schwierigkeiten zu einer Unterbrechung kam, gelang Zverev mit dem 42 Jahre alten Melo ein Start nach Maß. Nach einem schnellen Break holte das Duo den ersten Satz. Nachdem Bergs und Bublik sich Durchgang zwei sicherten, fiel die Entscheidung im Match-Tiebreak, in dem Zverev und sein brasilianischer Partner die Nerven behielten.

Zverev: „Möchte noch sehr viele Titel gewinnen“

Damit feierte der Hamburger an der Seite seines guten Freundes einen gelungenen Auftakt in das Rasenturnier. Der 13 Jahre ältere Melo ist außerdem Teil von Zverevs Trainer- und Betreuerteam. Auch 2025 schlug das Duo in Halle auf, schied aber bereits in der ersten Runde aus.

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In Halle stand Zverev bereits vier Mal im Endspiel – zwei Mal im Einzel, zwei Mal im Doppel. Gewinnen konnte er das Turnier noch nicht, mit dem Rückenwind aus Frankreich soll es nun aber klappen. „Ich möchte noch sehr viele Titel gewinnen. Auch diesen hier“, hatte Deutschlands Nummer eins am Sonntag gesagt. Das Turnier in Ostwestfalen ist für Zverev die Generalprobe für das Highlight der Rasensaison in Wimbledon (ab 29. Juni).

Im Doppel könnte es zu einem schnellen Wiedersehen mit Flavio Cobolli kommen. Gewinnt der Italiener seinen Auftakt mit dem US-Amerikaner Ben Shelton gegen die an Position drei gesetzten Adam Pavlasek (Tschechien) und Andrea Vavassori (Italien), treffen Zverev und Cobolli im Viertelfinale aufeinander.