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Zverev triumphiert im Tiebreak-Krimi

Zverev triumphiert im Tiebreak-Krimi

Der French-Open-Sieger muss gegen Außenseiter Collignon zweimal in den Tiebreak, bewahrt aber kühlen Kopf.
Alexander Zverev gewinnt bei den French Open seinen ersten Grand-Slam-Titel und setzt sich im Finale gegen Flavio Cobolli durch. Wir liefern die spannendsten Zahlen zum historischen Triumph.
Der French-Open-Sieger muss gegen Außenseiter Collignon zweimal in den Tiebreak, bewahrt aber kühlen Kopf.

Alexander Zverev hat beim Tennisturnier in Halle/Westfalen in einem Nervenspiel das Halbfinale erreicht und darf weiter auf den ersten Rasentitel seiner Karriere hoffen. Der French-Open-Sieger behielt gegen den belgischen Qualifikanten Raphael Collignon kühlen Kopf und gewann 7:6 (12:10), 7:6 (7:2). Bei Temperaturen jenseits von 30 Grad Celsius verwandelte Zverev nach zwei Stunden seinen zweiten Matchball.

Am Samstag wartet auf den 29-Jährigen die bislang größte Herausforderung seiner Vorbereitung auf Wimbledon (ab 29. Juni). Im Kampf um den Einzug ins Endspiel der Terra Wortmann Open, das Zverev bereits 2016 und 2017 erreicht hatte, trifft er auf US-Profi Taylor Fritz, gegen den er zuletzt nie besonders gut aussah. Seit zwei Jahren wartet Zverev auf einen Sieg, sechsmal nacheinander verlor er.

Fritz brauchte in der ostwestfälischen Mittagshitze für seinen Halbfinaleinzug am Freitag sogar 2:45 Stunden. In einem weiteren Tiebreak-Krimi ohne ein einziges Break bezwang er seinen Landsmann Ben Shelton 6:7 (5:7), 7:6 (10:8), 7:6 (7:3). Dabei wehrte er einen Matchball ab, kam dank 24 Assen aber letztlich verdient weiter.

Zverev beweist Geduld

Auch Zverev musste zunächst in den Tiebreak, nachdem er im ersten Spiel der Partie zwei Breakbälle vergeben hatte. Dort wehrte er gegen den aufschlagstarken Außenseiter drei Satzbälle ab und behielt die Nerven. Geduld beweisen musste Zverev auch in Satz zwei, wieder brachten er und Collignon alle Aufschlagspiele durch, doch im Tiebreak spielte der Hamburger seine Klasse aus.

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