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Tennis: Supertalent rastet nach Pleite aus - "F*** you all"

Supertalent rastet nach Pleite aus

Nach ihrem überraschenden Aus lässt Mirra Andrejewa ihrem Frust freien Lauf. Die 18-jährige Russin schmeißt ihren Schläger weg und legt sich mit dem Publikum an.
Unzufrieden: Mirra Andrejewa
Unzufrieden: Mirra Andrejewa
© AFP/GETTY IMAGES/SID/MATTHEW STOCKMAN
Nach ihrem überraschenden Aus lässt Mirra Andrejewa ihrem Frust freien Lauf. Die 18-jährige Russin schmeißt ihren Schläger weg und legt sich mit dem Publikum an.

Für Tennisstar Mirra Andrejewa ist die Hoffnung auf die erfolgreiche Titelverteidigung beim WTA-Turnier in Indian Wells früh geplatzt. Die erst 18 Jahre alte Russin unterlag der Tschechin Katerina Siniakova in der dritten Runde 6:4, 6:7 (5:7), 3:6 und ließ ihrem Frust freien Lauf.

Denn das Ende war für die Favoritin äußerst bitter. Bei der Entscheidung blieb der Ball nach einem Schlag der ungesetzten Siniakova an der Netzkante hängen und fiel dann unerreichbar ins gegnerische Feld. Andrejewa warf daraufhin wütend ihren Schläger weg, während die Siegerin entschuldigend die Hände hob.

Beim anschließenden Verlassen der Arena legte sich Andrejewa mit dem Publikum an. Die Zuschauer buhten die junge Russin aus, die wild gestikulierte und übereinstimmenden Berichten zufolge „F*** you all“ gerufen haben soll.

Tennis: Russin äußert sich nach Ausraster

Später zeigte sich Andrejewa etwas reumütig. „Ich bin nicht wirklich stolz darauf, wie ich am Ende damit umgegangen bin“, gab sie auf der Pressekonferenz nach ihrer Niederlage zu. „Das sind die Dinge, an denen ich wirklich bald arbeiten muss. Nicht in der Zukunft, sondern wann immer ich die Gelegenheit dazu bekomme.“

Die finalen Szenen der Partie beschäftigten auch die siegreiche Siniakova: „Natürlich bin ich froh, dass der Ball auf die andere Seite gegangen ist“, sagte die Tschechin. „Ich habe mich gefragt, ob ich jubeln soll. Es ist wirklich ein kniffliges Ende. Aber ich bin definitiv nicht unglücklich.“

Alcaraz müht sich: „Anfangs war ich etwas sauer“

Beim Masters der Männer baute Carlos Alcaraz seine Erfolgsserie mit etwas Mühe aus. Der Weltranglistenerste aus Spanien schlug den Franzosen Arthur Rinderknech in der dritten Runde 6:7 (6:8), 6:3, 6:2, für den Australian-Open-Champion war es 2026 der 14. Sieg im 14. Spiel.

„Anfangs war ich etwas sauer auf mich selbst, weil ich im ersten Satz so viele Chancen hatte, einige Breakbälle, einen Satzball, und ich konnte nichts daraus machen“, sagte Alcaraz: „Aber ich bin wirklich zufrieden damit, wie ich mit allem umgegangen bin.“

Der Weltranglistendritte Novak Djokovic aus Serbien schaltete US-Profi Aleksandar Kovacevic mit 6:4, 1:6, 6:4 aus. Seinem Gegner gelangen 16 Asse. Alexander Zverev trifft am Dienstag in Indian Wells/Kalifornien auf Frances Tiafoe (USA).

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)