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Aus in Madrid: Siegemund verpasst Überraschung

Siegemund verpasst Überraschung

Gegen die Weltranglistenneunte Jasmine Paolini verliert die deutsche Nummer eins nach Satzführung.
Laura Siegemund in Aktion
Laura Siegemund in Aktion
© picture-alliance/tennisphoto.de/SID/Mathias Schulz
Gegen die Weltranglistenneunte Jasmine Paolini verliert die deutsche Nummer eins nach Satzführung.

Nach ihrer souveränen Auftakt-Vorstellung hat Laura Siegemund in der zweiten Runde des WTA-Turniers in Madrid eine Überraschung verpasst. Gegen die Weltranglistenneunte Jasmine Paolini aus Italien verlor die deutsche Nummer eins beim Sandplatzturnier in der spanischen Hauptstadt 6:3, 2:6, 4:6. Damit ist Siegemund nach Miami und Indian Wells zum dritten Mal in Serie in der zweiten Runde ausgeschieden.

Paolini trifft nun auf die US-Amerikanerin Hailey Baptiste oder auf Kaitlin Quevedo. Die Spanierin hatte in Runde eins Altmeisterin Venus Williams aus dem Weg geräumt.

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Gegen die zweimalige Grand-Slam-Finalistin Paolini erwischte Siegemund einen hervorragenden Start und überzeugte vor allem gegen den Aufschlag mit vier Breaks. Im zweiten Satz zeichnete sich jedoch ein ganz anderes Bild: Siegemund war von der Rolle und verlor die ersten zehn Ballwechsel.

Siegemund findet erst spät zurück

Erst nach dem 0:4 fand die 38-Jährige langsam zurück. Paolini, die 2024 in Roland Garros und in Wimbledon im Finale gestanden, dort aber jeweils verloren hatte, ließ sich den Satzausgleich allerdings nicht mehr nehmen.

Im Entscheidungssatz versuchte Siegemund noch einmal alles – auch ein neues Outfit. Statt in blau, wie in den ersten beiden Sätzen, kehrte sie im rosa Tennisdress zurück. Trotz großen Einsatzes setzte sich die Favoritin Paolini nach 2:24 Stunden mit ihrem vierten Matchball durch.