Trotz ihres überzeugenden Comebacks auf der WTA-Tour könnte das Turnier im Londoner Queen’s Club für Tennisikone Serena Williams bald frühzeitig beendet sein. Victoria Mboko (19), die Doppelpartnerin der 44 Jahre alten US-Amerikanerin, musste am Mittwoch ihr Achtelfinale im Einzelwettbewerb verletzt aufgeben.
Tränen-Drama: Droht Williams jetzt das Aus?
Tränen-Drama um Williams-Partnerin
Am Donnerstag sollen die beiden eigentlich gegen die Deutsche Laura Siegemund und ihre kanadische Partnerin Leylah Fernandez antreten.
Mboko rutschte in ihrer Partie gegen Karolina Pliskova hinter der Grundlinie weg. Der Ausrutscher zwang die Kanadierin beinahe in einen Spagat. Die 19-Jährige schrie vor Schmerzen und gab das Match wenig später auf.
Unter Tränen verließ sie den Platz. Im Anschluss wurde eine Verletzung des linken Knies als offizielle Diagnose angegeben.
Tags zuvor hatte Mboko an der Seite von Williams eine gute Leistung gezeigt. Das Toptalent und die 23-malige Grand-Slam-Siegerin gewannen ihr Auftaktdoppel gegen Nicole Melichar-Martinez (USA) und Erin Routliffe (Neuseeland) mit 7:6 (7:2), 6:2.
Muss Williams jetzt umplanen?
1376 Tage nach ihrem bislang letzten Match hatte Williams ihre aufwendig inszenierte Rückkehr in die Tat umgesetzt und sich trotz ihres fortgeschrittenen Alters und ihrer langen Wettkampfpause fit präsentiert. Auf ihre starken Grundschläge und den harten Aufschlag konnte sich die US-Amerikanerin verlassen.
Williams, die einstige Dominatorin der Tennistour, will nach ihrem spektakulären Comeback in London in der kommenden Woche auch beim WTA-Turnier in Berlin aufschlagen. Auch in Deutschland ist sie nur im Doppel gemeldet. Sollte sich Mboko schwerer verletzt haben, müsste Williams gegebenenfalls umplanen.
Eine Rückkehr auf den Court im Einzel ließ Williams bislang offen. „Im Moment ist es ein Nein. Ich habe das Gefühl, dass ich wahrscheinlich noch etwas mehr trainieren muss, wenn ich im Einzel spielen will“, hatte sie vor ihrem Auftaktmatch im Queen’s Club gesagt: „Wir werden sehen, ob ich es schaffe.“
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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)