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Sabalenka zieht Konsequenzen: "Habe meinen Psychologen angerufen"

Sabalenka zieht Konsequenzen

Aryna Sabalenka schied in Paris bereits im Viertelfinale aus. In Berlin will sie weiter kommen.
Aryna Sabalenka nach ihrem Ausscheiden in Paris
Aryna Sabalenka nach ihrem Ausscheiden in Paris
© picture alliance/NurPhoto/SID/Ibrahim Ezzat
Aryna Sabalenka schied in Paris bereits im Viertelfinale aus. In Berlin will sie weiter kommen.

Tennis-Weltranglistenerste Aryna Sabalenka hat sich nach ihrem bitteren Viertelfinal-Aus bei den French Open psychologische Hilfe gesucht. „Wir haben im Team lange darüber gesprochen, und ich habe meinen Psychologen angerufen, mit dem ich früher zusammengearbeitet habe“, sagte Sabalenka vor ihrem Auftaktmatch bei den Berlin Tennis Open.

Sie habe das Gefühl gehabt, „reden zu müssen, und das hat wirklich geholfen. Ich habe viele Dinge verändert und einiges Neues ausprobiert. Jetzt geht es für mich darum herauszufinden, was in diesen Matches passiert ist, damit ich solche Situationen künftig vermeiden kann“, sagte die 28-jährige Belarussin. Nach Roland Garros habe sie versucht, „noch tiefer in meine Gedankenwelt einzutauchen.“ Sabalenka war im Viertelfinale gegen die Russin Diana Schnaider mit 6:3, 5:7, 0:6 ausgeschieden.

Auch Serena Williams in Berlin: „Das ist cool“

Wie Sabalenka wird in Berlin auch Serena Williams antreten, die im Doppel mit Karolina Muchova spielt. „Das ist cool“, sagte Sabalenka. „Die Leute haben sich das gewünscht, und sie hat eine großartige Persönlichkeit. Es macht Spaß, ihr zuzuschauen. Sie wird für Begeisterung sorgen – sowohl für sich selbst als auch für den Tennissport. Dadurch werden mehr Menschen auf Tennis aufmerksam, deshalb freue ich mich, sie wieder zurückzusehen.“

Mit Blick auf das anstehende Turnier in Berlin sagte Sabalenka: „Ich weiß nicht, warum ich auf Rasen noch nie einen Titel gewonnen habe.“ Sie fühle sich „auf Rasen sehr gut und sehe die Vorteile, die mir dieser Belag für mein Spiel gibt – vielleicht ist es dieses Jahr soweit.“