Fußballtransfers: Gerüchte und News im Transferticker - BVB-Abgang steht wohl bevor
Transferticker: BVB-Abgang naht
Es scheint, als wäre das Kapitel von Yan Couto bei Borussia Dortmund vorerst beendet. Wie Sky, die RuhrNachrichten und Bild übereinstimmend berichten, soll ein Wechsel des Brasilianers zum FC Como 1907 in die Serie A per Leihe unmittelbar bevorstehen.
Auch Transfer-Insider Fabrizio Romano veröffentlichte am Dienstag weitergehende Informationen, wonach sich die Leihgebühr bei rund zwei Millionen Euro bewegen soll. Eine anschließende Kaufoption läge demnach im Bereich von 20 Millionen Euro.
Couto soll sich demnach am Mittwoch auf den Weg nach Italien machen, um den üblichen Medizincheck zu absolvieren.
Es ist die Kehrtwende eines langen Transferpokers. Ein Wechsel an den Comer See schien jüngst schon ob der unterschiedlichen finanziellen Vorstellungen der Klubs als gescheitert – nun soll lediglich nur noch die Unterschrift unter dem Leihdeal fehlen.
Couto war beim BVB nie in die erhoffte Rolle des Stammverteidigers hineingewachsen. Der Rechtsfuß absolvierte in zwei Saisons bei den Schwarz-Gelben zwar 62 Pflichtspiele, erzielte jedoch lediglich drei Tore und kam oft als Einwechselspieler in die Partien.
Der 24-Jährige war zunächst für die Saison 2024/25 von Manchester City an Dortmund ausgeliehen, im Sommer 2025 für rund 25 Millionen Euro dann fest in die Bundesliga gewechselt.
+++ Nmecha bei England-Klub im Visier? +++
Gerade erst hat Borussia Dortmund mit dem griechischen Nationalspieler Konstantinos Karetsas ein 18 Jahre altes Toptalent für das offensive Mittelfeld unter Vertrag genommen, da droht schon der Verlust eines absoluten Leistungsträgers aus der Mittelfeldzentrale.
Da der Wechsel des Brasilianers Bruno Guimaraes von Newcastle United zum FC Arsenal offenbar immer konkreter wird, sollen die Magpies als Wunschnachfolger BVB-Star Felix Nmecha auserkoren haben – und das bereits seit einigen Wochen, berichtet die L’Équipe.
Während Newcastle rund 90 Millionen Euro für Guimaraes winken, sollen die Engländer der Zeitung zufolge mit Hochdruck an einem Transfer von Nmecha arbeiten, der jedoch noch kostspieliger werden dürfte, da die Schmerzgrenze der Schwarzgelben laut der Bild-Zeitung für den 25 Jahre alten Mittelfeldspieler bei 120 Millionen Euro liegen soll.
Aber da Newcastle nach den Transfers von Sandro Tonali (für mehr als 100 Millionen Euro zu Tottenham) sowie Anthony Gordon (für rund 80 Millionen Euro zum FC Barcelona) und dem bevorstehenden Wechsel von Guimaraes geradezu im Geld schwimmt, könnte der Klub aus der Premier League die geforderte Summe für Nmecha jederzeit auf den Tisch legen.
Der deutsche Nationalspieler gilt beim BVB eigentlich als Fixpunkt sowie angesichts seines jüngst verlängerten Vertrags bis 2030 als zentraler Baustein im Team von Niko Kovac.
+++ Juventus wirbt wohl um Atubolu +++
Italiens Rekordmeister Juventus Turin ist in den Poker um Freiburgs Noah Atubolu eingestiegen, das berichtete Sky am Montag. Darüber hinaus sei auch Olympique Marseille mittlerweile an einer Verpflichtung des 24-Jährigen interessiert.
Klarheit fehlt bisher jedoch bei beiden Vereinen. Damit bleibt auch die Situation des Torhüters bei den Breisgauern speziell. Bereits zum Ende der abgelaufenen Saison hinterlegte er bei seinem Jugendklub den Wechselwunsch, woraufhin Freiburg mit Mio Backhaus zügig einen Nachfolger verpflichtete.
Aktuell stehen also zwei potenzielle Stammtorhüter im Kader des Europa-League-Finalisten. Beide Seiten sind jedoch weiter gewillt, den Transfer noch über die Bühne zu bringen. Atubolu prüfe derzeit noch seine Optionen, heißt es bei Sky weiter. Neben Marseille und Juventus gilt die Premier League weiterhin als Wunsch des Keepers.
Bis auf Weiteres gehört der 22-malige U21-Nationalspieler noch zum Trainingskader des SCF. Der Umgang zwischen allen Seiten leidet wohl nicht unter den Spekulationen: „Beide Seiten gehen bis jetzt total fair miteinander um“, erklärte Kapitän Christian Günter zuletzt.
+++ Spektakuläre Bundesliga-Rückkehr von Diaby? +++
Bahnt sich bei Bayer Leverkusen ein echter Transfer-Hammer an? Wie die Bild berichtet, arbeitet die Werkself an einer Rückholaktion von Moussa Diaby. Der Franzose soll sich bei seinem aktuellen Klub Al-Ittihad nicht mehr wohlfühlen und strebt demnach eine Rückkehr nach Leverkusen an. Bayers Geschäftsführer Sport Simon Rolfes befindet sich laut dem Bericht bereits in fortgeschrittenen Gesprächen mit dem Flügelspieler. Auch Inter Mailand soll die Situation aufmerksam verfolgen.
Diaby ist 27 Jahre alt, französischer Staatsbürger und steht derzeit beim saudi-arabischen Spitzenklub Al-Ittihad unter Vertrag. Der Offensivspieler, der hauptsächlich auf dem rechten Flügel zum Einsatz kommt, ist noch bis zum 30. Juni 2029 an den Verein gebunden.
Für Bayer wäre es die Rückkehr eines alten Bekannten. Bereits zwischen 2019 und 2023 lief Diaby für die Rheinländer auf und zählte mit 49 Toren sowie 47 Vorlagen in 172 Pflichtspielen zu den prägenden Spielern dieser Ära. Anschließend wechselte er zunächst für 55 Millionen Euro zu Aston Villa, ehe ihn Al-Ittihad im Sommer 2024 für rund 60 Millionen Euro verpflichtete.
Nach Informationen der Bild könnte Diaby nun für weniger als 30 Millionen Euro verfügbar sein. Zudem soll der ehemalige französische Nationalspieler bereit sein, für eine Rückkehr nach Leverkusen deutliche Abstriche bei seinem Gehalt in Kauf zu nehmen.
+++ Mega-Preisschild für Gakpo? +++
Bahnt sich hier ein Transfer-Coup innerhalb der Premier League an? Tottenham Hotspur soll sich intensiv mit einer Verpflichtung von Cody Gakpo beschäftigen. Laut Transfer-Experte Fabrizio Romano wollen die Spurs zeitnah konkrete Gespräche über einen Wechsel des niederländischen Nationalspielers vom FC Liverpool führen.
Tottenham Hotspur müsste für den Offensivmann allerdings tief in die Tasche greifen: So soll Liverpool eine Ablöse von rund 85 Millionen Euro aufrufen.
Der 27 Jahre alte Gakpo steht seit Januar 2023 bei den Reds unter Vertrag und kann sowohl auf dem linken Flügel als auch im Sturmzentrum eingesetzt werden. Der Niederländer absolvierte in der vergangenen Saison 51 Pflichtspiele für Liverpool und zählt weiterhin zu den wichtigen Offensivkräften an der Anfield Road. Dennoch gilt der Angreifer offenbar nicht als unverkäuflich.
Besonders für Tottenham wäre Gakpo ein echtes Statement auf dem Transfermarkt. Der aktuelle Vertrag des Offensivspielers beim FC Liverpool läuft noch bis zum 30. Juni 2030, weshalb die Reds in einer komfortablen Verhandlungsposition sind. Ob die Nordlondoner tatsächlich bereit sind, die geforderte Summe zu zahlen, dürfte sich in den kommenden Tagen zeigen.
+++ Hat Bayer seinen Grimaldo-Ersatz gefunden? +++
Nach dem Abgang von Alejandro Grimaldo zu Atlético Madrid ist Bayer Leverkusen auf der Suche nach einem neuen Linksverteidiger. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge soll ein Ende in Sicht sein.
Miguel Gutiérrez von der SSC Neapel ist intern offenbar der Favorit der Bayer-Bosse. Die Werkself soll laut den Berichten auch schon ein Angebot über 30 Millionen Euro gemacht haben, welches von den Italienern akzeptiert wurde. Demnach liegt die Sockelablösesumme wohl zwischen 20 und 25 Millionen. Hinzu sollen optionale Boni kommen.
Laut Simon Rolfes ist der Deal allerdings noch nicht perfekt. „Wir kämpfen uns vor bei der Position. Am Ende geht es darum, die beste Lösung zu haben. Und wenn das ein, zwei Tage länger dauert, ist es so“, erklärte der Leverkusener Geschäftsführer am Rande des Trainingslagers im thüringischen Blankenhain.
Eine Einigung „ist auf jeden Fall nah, aber am Ende müssen auch alle Sachen von allen Parteien gleich gesehen werden“, ergänzte Rolfes, der zugleich bestätigte: „Wenn Grimaldo letztes Jahr gegangen wäre, wäre Miguel schon da der Kandidat gewesen.“
Gutiérrez wurde in der Jugend des FC Getafe und Real Madrid ausgebildet, ehe 2022 der Wechsel zum FC Girona folgte. Drei Jahre später überzeugte Neapel dann den Spanier vom Wechsel.
Für die Italiener absolvierte der Linksverteidiger in der vergangenen Saison wettbewerbsübergreifend 36 Pflichtspiele. In diesen bereitete er einen Treffer vor und erzielte selbst ein Tor. Nun könnte sein Weg ihn in die Bundesliga führen.
+++ Heißer Poker um Vinícius +++
Der Poker um Vinícius Júnior geht offenbar in eine heiße Phase. „Die nächsten Tage werden entscheidend sein“, schrieb The Athletic und nannte drei konkrete Optionen für den brasilianischen Offensivstar.
Entweder verlängert er seinen im Sommer 2027 auslaufenden Vertrag bei Real Madrid oder es kommt zu keiner Einigung und er verlässt die Königlichen ablösefrei oder er wechselt sofort zum FC Arsenal.
Laut Marca soll Vinícius ein Angebot zur Vertragsverlängerung bereits seit einiger Zeit auf dem Tisch liegen haben, dies sei zugleich das letzte Wort der Königlichen. Knackpunkt waren zuletzt die Gehalts- und Prämienforderungen von Vinícius.
Laut The Athletic sind für nächste Woche nach Vinícius‘ Rückkehr aus dem WM-Urlaub Gespräche über seine Zukunft in Madrid geplant. Arsenal dürfte die Entwicklungen dabei genau verfolgen, denn wie das Portal weiter berichtet, arbeiten die Gunners an einem möglichen Mega-Deal.
Im Hinblick auf das von Real angeblich gebotene Jahresgehalt in Höhe von 20 Millionen Euro soll der englische Meister bereit sein, in seinem Gehaltsgefüge eine Ausnahme zu machen. Auch eine Unterschriftsprämie könnte Teil eines Deals sein.
Zugleich besteht die Hoffnung, dass die Ablösesumme bei nur noch einem Jahr Vertragslaufzeit nicht exorbitant hoch ausfällt. Gleichzeitig dürfte Real Madrid einen ablösefreien Abgang im kommenden Jahr mit aller Macht verhindern wollen. Konkrete Zahlen werden allerdings nicht genannt.
+++ PSG rüttelt an eigenem Rekord +++
Maghnes Akliouche steht offenbar kurz vor einem Wechsel innerhalb der Ligue 1. Wie mehrere Medien übereinstimmend berichten, hat AS Monaco ein fünftes Angebot von Paris Saint-Germain über mindestens 50 Millionen Euro plus mögliche Boni akzeptiert. Demnach sei der Transfer des Rechtsaußen in die französische Hauptstadt nur noch Formsache.
PSG hatte seine Offerten in den vergangenen Wochen mehrfach nachgebessert, nachdem Monaco zuletzt ein Angebot über 45 Millionen Euro plus Boni noch abgelehnt hatte.
Mit einer Ablöse von 50 Millionen Euro würde Akliouche zu den teuersten Ligue-1-internen Transfers der Geschichte zählen. Für dieselbe Summe wechselte Désiré Doué 2024 ebenfalls zu PSG.
Der 24 Jahre alte Akliouche stammt aus der Jugend der AS Monaco und entwickelte sich dort zu einem Leistungsträger. In 139 Pflichtspielen für die Profis sammelte er bislang 23 Tore und 28 Vorlagen. Seit September 2025 gehört der Olympia-Silbermedaillengewinner von 2024 zudem zum Kreis der französischen Nationalmannschaft. Bei der WM in diesem Jahr kam er zu einem Kurzeinsatz.
+++ Großer VfB-Transfer auf der Zielgeraden +++
Der VfB Stuttgart steht offenbar kurz vor einer Einigung mit dem VfL Wolfsburg über einen Transfer von Mittelstürmer Dzenan Pejcinovic. Der 21 Jahre alte deutsche U21-Nationalspieler, der zusätzlich die montenegrinische Staatsbürgerschaft besitzt, hat in Wolfsburg noch einen Vertrag bis zum 30. Juni 2029.
Wie die Wolfsburger Allgemeine Zeitung (WAZ) berichtet, haben die Stuttgarter ihr Angebot für den Angreifer noch einmal erhöht. Demnach soll die Offerte inzwischen bei 23,5 Millionen Euro liegen und sich damit den Forderungen des VfL deutlich angenähert haben. Die Wolfsburger sollen weiterhin auf ein Gesamtpaket von rund 25 Millionen Euro bestehen.
Laut dem Bericht werden derzeit vor allem erfolgsabhängige Bonuszahlungen verhandelt, um die letzten Differenzen zwischen den Klubs auszuräumen. Der Transfer soll sich bereits auf der Zielgeraden befinden. Auch der FC Porto soll großes Interesse an Pejcinovic zeigen, dennoch gilt Stuttgart inzwischen als Favorit auf die Verpflichtung des Torjägers.
Mit dem Spieler selbst sollen sich die Schwaben bereits grundsätzlich einig sein. Beim VfB könnte Pejcinovic einen Vertrag bis 2031 erhalten. Für den VfB wäre Pejcinovic einer der teuersten Neuzugänge der Klubgeschichte. Lediglich die feste Verpflichtung von Deniz Undav kostete die Stuttgarter bislang mehr Ablöse. Der Nationalspieler kostete 2024 bei seinem Wechsel aus Brigton 26,7 Millionen.
+++ Wird Asllanis Traum tatsächlich wahr? +++
Dass Fisnik Asllani die TSG Hoffenheim im laufenden Sommertransferfenster noch verlassen wird, ist ein offenes Geheimnis.
Wie Hoffenheims Geschäftsführer Sport Andreas Schicker vor wenigen Wochen verriet, befindet sich der Klub im Austausch mit mehreren Interessenten des Stürmers, der im Kraichgau eine Ausstiegsklausel im Vertrag hat. Auf rund 25 bis 29 Millionen Euro ist diese Klausel taxiert – je nachdem, welcher Klub sie aktivieren wird.
Als heißer Kandidat auf eine Verpflichtung Asllanis gilt RB Leipzig. In spanischen Medien wird der talentierte Stürmer aber auch immer wieder mit dem FC Barcelona in Verbindung gebracht, der nach dem Abgang von Robert Lewandowski noch auf der Suche nach einem Mittelstürmer ist.
Einem Bericht der in Katalonien ansässigen Tageszeitung Sport wollte Barca den Offensivspieler Eli Junior Kroupi von Bournemouth verpflichten. Da sich der Franzose eine Fraktur im Fuß zugezogen hat, muss Barcelona umplanen und einen neuen Stürmer ins Visier nehmen.
Dieser soll Asllani sein, der „in der Prioritätenliste der Blaugrana“ nachrückt und „seit Wochen alle anderen Optionen zurückstellt, während er auf einen Anruf aus dem Camp Nou wartet.“ So berichtet es Sport.
Asllani bezeichnete den FC Barcelona einst als seinen Traumverein und kann sich demnach einen Wechsel nach Spanien vorstellen. Barca-Wunschstürmer Julián Álvarez wird bei Atlético Madrid bleiben, mehrere Anläufe beim Argentinier wurden aus der Hauptstadt abgeschmettert.
Asllani steht in Hoffenheim noch bis 2029 unter Vertrag. Für die Kraichgauer erzielte er in der vergangenen Saison zehn Tore und neun Assists. Mit Alessandro Vogt hat Hoffenheim bereits einen Nachfolger des Kosovaren in seinen eigenen Reihen.
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Dieser Text wurde teilweise mit KI-Unterstützung erstellt.