Transfermarkt>

Fußballtransfers: 30-Millionen-Deal am Deadline Day geplatzt!

Medizinische Zweifel: Deal geplatzt

Der geplante Wechsel von Jean-Philippe Mateta zur AC Milan scheitert kurzfristig - aus einem brisanten Grund.
Der FC Bayern hat sein Nachwuchstalent Felipe Chavez abgegeben, während Ex-Profi Bouna Sarr einen neuen Verein findet. Den größten Coup am Deadline Day landet RB Leipzig mit Brajan Gruda.
Der geplante Wechsel von Jean-Philippe Mateta zur AC Milan scheitert kurzfristig - aus einem brisanten Grund.

Der Wechsel von Jean-Philippe Mateta von Crystal Palace zur AC Milan ist offenbar überraschend geplatzt. Das berichtet The Athletic.

Nachdem sich die Klubs zunächst auf eine Ablösesumme von mehr als 30 Millionen Euro geeinigt hatten, unterzog sich der 28 Jahre alte Stürmer demnach vor einem endgültigen Vollzug weiteren medizinischen Tests in London.

Diese Untersuchungen führten offenbar zu Zweifeln bei den Mailändern, woraufhin der Traditionsverein vom Transfer absah – trotz vorheriger Einigung.

Medizinische Bedenken stoppen Wechsel

Mateta sollte ursprünglich bereits am Montag offiziell vorgestellt werden, doch Probleme mit dem Knie ließen Milan von einem Transfer Abstand nehmen. Beim FA-Cup-Spiel gegen Macclesfield, das auf einem Kunstrasenplatz stattfand, fehlte der Franzose schon aufgrund von Knieproblemen im Kader von Palace.

Da der Transfer kurz vor dem Abschluss stand, hatte sich Crystal Palace schon um Ersatz gekümmert. Die geplante Verpflichtung des Norwegers Jorgen Strand Larsen wurde offiziell bekannt gegeben - er soll für 55 Millionen Euro kommen und wäre damit Rekordtransfer seines neuen Vereins.

Palace dürfte den geplatzten Deal zunächst verdauen müssen, doch im Hintergrund sollen nun andere Klubs eine mögliche Leihe des Angreifers prüfen – in England schloss das Transferfenster um 20 Uhr, in einigen anderen Ländern können aber noch Spieler verpflichtet werden.

In dieser Saison absolvierte Mateta 34 Pflichtspiele für den Premier-League-Club, erzielte dabei 10 Tore in allen Wettbewerben. Auch beim jüngsten 1:1-Unentschieden gegen Nottingham Forest fehlte sein Name im Kader: Trainer Oliver Glasner begründete dies damit, dass Mateta körperlich nicht in der richtigen Verfassung für einen Einsatz gewesen sei – ein möglicher Transfer habe dabei jedoch keine Rolle gespielt.

Unzufriedenheit und Zukunftsfragen

Mateta ist seit längerer Zeit unzufrieden bei Crystal Palace: Schon vor dem Sommer 2024 liefen Vertragsgespräche über eine Verlängerung, die sich bis heute hingezogen haben. Sein Vertrag läuft aktuell noch 18 Monate.

Seit seinem Wechsel 2022 vom deutschen 1. FSV Mainz 05 an die Südküste kam der Stürmer auf 186 Einsätze, in denen er 56 Tore und 13 Vorlagen beisteuerte – außerdem spielte er eine wichtige Rolle beim FA-Cup-Titel seines Clubs. Ob und wo Mateta nun doch noch wechseln wird, ist offen.

(NEWS: Alles zum Transfermarkt im SPORT1-Transferticker)