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Fußballtransfers: Kanté-Deal erst geplatzt - dann kommt eine irre Wende

Riesen-Wirbel um Kanté-Deal

Der Wechsel von N‘Golo Kanté zu Fenerbahce Istanbul schien schon geplatzt. Der türkische Traditionsklub zeigt sich in einem Statement mächtig verstimmt - aber es gibt wohl ein Happy End.
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Der Wechsel von N‘Golo Kanté zu Fenerbahce Istanbul schien schon geplatzt. Der türkische Traditionsklub zeigt sich in einem Statement mächtig verstimmt - aber es gibt wohl ein Happy End.

Der geplante Transfer von N‘Golo Kanté von Al-Ittihad zu Fenerbahce Istanbul ist erst auf kuriose Art und Weise geplatzt - und kommt wohl doch noch zustande. Zwar bestand zwischen dem Franzosen und dem türkischen Traditionsklub seit Wochen eine Einigung, jedoch ließ der Vollzug auf sich warten.

Am Deadline Day schien es nur eine Frage der Zeit zu sein, bis der Wechsel offiziell vermeldet wird. Dazu kam es jedoch nicht. Zunächst hatte der türkische Journalist Yagiz Sabuncuoglu berichtet, dass es beim Hochladen der erforderlichen Dokumente ins FIFA-System seitens der Istanbuler zu einem Programm-Absturz gekommen sei.

Fenerbahce schiebt die Schuld auf Al-Ittihad

Fenerbahce dementierte die Version von Sabuncuoglu jedoch in einem offiziellen Statement.

Die Schuld am geplatzten Deal, in den auch Angreifer Youssef En-Nesyri involviert gewesen sein soll, trage vielmehr Al-Ittihad.

„Aufgrund fehlerhafter Eingaben der entsprechenden TMS-Daten durch den gegnerischen Verein konnten die Vorgänge jedoch unabhängig von unserem Verein nicht innerhalb der Transferfrist abgeschlossen werden. In diesem Zusammenhang wurde eine Verlängerung der Frist beantragt, die erforderlichen Gespräche mit der FIFA wurden von unserem Verein geführt und alle Schritte unternommen, um den Vorgang zu einem Abschluss zu bringen. Dennoch wurden die Vorgänge im weiteren Verlauf ohne Angabe von Gründen durch den gegnerischen Verein nicht abgeschlossen“, schrieb der türkische Klub.

Man selbst habe, „die medizinischen Untersuchungen der transferierenden Spieler abgeschossen, die erforderlichen Genehmigungen eingeholt und alle Verpflichtungen fristgerecht und vollständig erfüllt“. Die Unterlagen für die Registrierung seien innerhalb der Frist „vollständig in das System hochgeladen“ worden.

„Infolge dieser Entwicklungen konnte der betreffende Transferprozess leider nicht abgeschlossen werden“, verdeutlichte Fenerbahce. Doch einige Stunden später kam es zur nächsten Wende.

Al-Ittihad verkündete den Abschied von Kante - dieser soll zwischenzeitlich die Teilnahme am Training seines Noch-Klubs verweigert haben. Da das Transferfenster in der Türkei länger offen ist, kann der Transfer nun doch noch über die Bühne gehen.