Jetzt ist es fix: Noel Aseko wird zum FC Bayern zurückkehren. Nachdem Hannover 96 Anfang der Woche eine Kaufoption gezogen hatte, reagierte der Rekordmeister SPORT1-Informationen zufolge wenig später entsprechend und zog seine Gegenoption.
Bayern verfolgt mit Aseko einen ganz genauen Plan
Warum Bayern Aseko zurückholt
Der Verein hat das am Donnerstag bestätigt. Heißt: Der 20-Jährige ist ab Sommer wieder ein Münchner. Den 96ern bleiben immerhin rund eineinhalb Millionen Euro als Entschädigung.
Warum der FC Bayern Aseko zurückholt
Der Deal folgt einer gewissen Logik. Erstens setzt Bayern erklärtermaßen wieder vermehrt auf junge Spieler, zum anderen bietet Aseko diverse Optionen auf dem Spielfeld. Er ist vornehmlich auf der Sechserposition zuhause, kann aber auch auf der rechten Außenverteidigerposition spielen. Es ist unter anderem die Flexibilität, die man in München so sehr schätzt.
Aseko hat also gute Chancen, in eine Rolle hinzuwachsen, die Tom Bischof aktuell vorlebt. Der ebenfalls 20-Jährige versteht sich seit jeher als Mann für die defensive Zentrale, kommt aber zumeist als linker Außenverteidiger zum Einsatz – so zum Beispiel im Heimspiel gegen Bergamo.
„Natürlich war das eine große Umstellung für mich und es war am Anfang schwer reinzukommen. Jetzt sehe ich es als Chance, ich bin sehr flexibel dadurch. So langsam fühlt es sich auch dort gut an“, sagte der U21-Nationalspieler jüngst auf Nachfrage von SPORT1.
Aseko kann es bei Bayern machen wie Bischof
Ein Gedankenspiel an der Säbener Straße: Aseko könnte eine Art „Spiegelbild-Rolle“ von Bischof einnehmen. Beide sollen bereit sein, wenn Aleksandar Pavlovic und Joshua Kimmich auf den Positionen vor der Abwehr ausfallen und gleichzeitig auf den defensiven Außenbahnen verfügbar sein – der eine links, der andere rechts.
Aseko wurde nicht nur dafür geholt, um gleich wieder verkauft zu werden. Vielmehr steht bereits im April zwischen ihm und Trainer Vincent Kompany ein persönliches Gespräch an.
FC Bayern schickt Botschaft
Möglich ist sogar, dass man Asekos Vertrag direkt anpasst – auch als Zeichen an den Nachwuchscampus. Die Botschaft: Beim FC Bayern kann man sich als junger Spieler durchsetzen, der Weg steht offen – zumal Leon Goretzka bekanntlich den Klub im Sommer verlassen wird.
Vom Tisch sind nach SPORT1-Infos übrigens sämtliche Überlegungen in Richtung Kennet Eichhorn. Der Noch-Herthaner wurde immer wieder mit den Münchnern in Verbindung gebracht.
An der Säbener Straße ist das Urteil aber mittlerweile eindeutig: Das Gesamtpaket ist zu teuer und ein solcher Transfer würde für Unmut in der Nachwuchsabteilung des FCB sorgen.