Christian Kofane spielt bei Bayer Leverkusen trotz seines jungen Alters eine starke Debüt-Saison. Der 19-Jährige weckt damit auch das Interesse von Premier-League-Spitzenreiter Arsenal, wie sein Berater Eric Depolo bestätigte.
Auch Bayern genannt! Leverkusen-Star heiß begehrt
Großes Interesse an Kofane bestätigt
„Ja, das Interesse von Arsenal ist echt. Der Trainer (Mikel Arteta) schätzt ihn sehr“, sagte er im Interview mit Daily Arsenal. Neben Arsenal sind laut Depolo noch weitere Klubs wie etwa Chelsea, Barcelona und sogar der FC Bayern interessiert. Die Gunners seien aber in der Pole Position, „da der Spieler wie Mikel Arteta Spanisch spricht und William Saliba ursprünglich aus Kamerun stammt“.
Ob es schon Kontakt gegeben habe? „Ja, es gibt Kontakt zwischen mir und Arsenal“, erklärte er, schränkte aber zugleich ein: „Aber ihr Fokus liegt derzeit darauf, die Meisterschaft zu gewinnen – danach wird sich alles weiterentwickeln.“
Bundesliga: Kofane kam im Sommer aus Spaniens zweiter Liga
Der dreimalige Nationalspieler Kameruns war Anfang der Saison vom spanischen Zweitligisten Albacete zu Bayer Leverkusen gewechselt. Die Werkself überwies rund fünf Millionen Euro und stattete den Stürmer mit einem Vertrag bis 2029 aus.
Bislang kommt er wettbewerbsübergreifend auf 39 Pflichtspiele, steuerte dabei sieben Tore und acht Assists bei. Sein Marktwert hat sich seit dem Wechsel etwa verachtfacht und beträgt mittlerweile 40 Millionen Euro. Depolo sieht seinen Wert deutlich höher: „Er ist ein 100-Millionen-Euro-Spieler. Mit Kofane hätte Arsenal für die nächsten zehn Jahre einen Top-Stürmer.“
Depolo weiter: „Ich habe in meinem Leben noch nie so viele Anrufe bezüglich Kofane erhalten wie jetzt. Derzeit ist er der beste U21-Stürmer in Europa und der kompletteste. Er ist schnell, technisch versiert, verteidigt sehr gut und ist stark in der Luft. Es ist sehr schwierig, all diese Eigenschaften in einem Stürmer zu finden.“
Ob Kofane am Ende wirklich bei Arsenal landet, wird sich aber wohl erst im Sommer zeigen. Mit seinem aktuellen Klub Bayer Leverkusen scheiterte er im Champions-League-Achtelfinale ausgerechnet an den Gunners.