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Vincent Kompany bekommt womöglich wieder nur Apfelkuchen

Hier steht Bayern vor einer Hürde

Der FC Bayern hat Anthony Gordon von Newcastle United auf der Liste, doch eine Verpflichtung gestaltet sich als schwierig. Das liegt nicht zwingend am Spieler.
Beim FC Bayern gilt Michael Olise als unverkäuflich. Zum zunehmenden Gerede, dass den Münchnern dennoch ein Abschied des Superstars droht, hat Sportvorstand Max Eberl eine klare Meinung.
Der FC Bayern hat Anthony Gordon von Newcastle United auf der Liste, doch eine Verpflichtung gestaltet sich als schwierig. Das liegt nicht zwingend am Spieler.

Es war eine gute und eine schlechte Nachricht, die die Bayern jüngst aus England erreichte – via der Tageszeitung Times: Newcastle United sei tatsächlich bereit, Anthony Gordon im Sommer abzugeben. Das war die gute Botschaft für die Münchner, die durchaus Interesse am 25-Jährigen zeigen. Die schlechte Nachricht: Die Engländer rufen einen stolzen Preis von umgerechnet 86 Millionen Euro auf.

Zwar laufen aktuell noch keine Verhandlungen und der Betrag dürfte vorerst ein grundsätzliches Maximalziel des Premier-League-Klubs sein, doch SPORT1-Informationen zufolge ist ohnehin klar: Im Sommer will der FC Bayern auf dem Transfermarkt gar nicht so groß zuschlagen. Der Kader soll eher punktuell verstärkt werden.

FC Bayern: Das ist die größte Hürde bei Gordon

Da sind 80 Millionen für Gordon eindeutig zu viel, eher ist damit zu rechnen, dass man an der Säbener Straße um die 50 Millionen locker machen möchte. Die finanzielle Lücke ist also groß.

Die größte Hürde im Werben um den Linksaußen liegt ohnehin beim FC Bayern selbst: Aktuell ist man nach SPORT1-Infos im Aufsichtsrat nicht bereit, eine solche Summe bereitzustellen. Da hilft es auch nichts, dass einem Bericht von Sky zufolge Coach Vincent Kompany bereits sein „Go“ gegeben haben soll und Gordon gerne nach München lotsen will.

Wen Kompany jetzt überzeugen muss

Fakt ist: In den frühen Phasen von Transferbemühungen hat ein Bayern-Trainer grundsätzlich wenig bis gar keinen Einfluss auf die Pläne des Vereins. Kompany selbst hatte am vergangenen Samstag auf SPORT1-Nachfrage bekannt, dass er erst in der finalen Phase aktiv werde.

Beispielgebend für den üblichen Ablauf im Klub ist dabei sein Wunsch nach einer Verpflichtung von Xavi Simons im Sommer 2025. Zur Erinnerung: Klub-Patron Uli Hoeneß schob dem Transfer damals einen Riegel vor und Kompany musste sich mit Apfelkuchen zufriedengeben – beide haben den Vorgang bestätigt.

Kompany muss also noch Überzeugungsarbeit leisten, doch es ist gut möglich, dass der Trainer beim Aufsichtsrat auch im Fall von Gordon nicht durchdringen kann. Zwar schenkt ihm die oberste Führungsriege stets Gehör, doch das letzte Wort haben Hoeneß & Co..

Es müsste sich also noch einiges bewegen, wenn es tatsächlich zu einem Deal kommen soll – noch hat man genügend Zeit. Und mit einem Erfolg in der Champions League ließe sich die bayerische Kleingeldkasse deutlich auffüllen. Dann sind die Karten ohnehin neu gemischt. (NEWS: Alles zum Transfermarkt im SPORT1-Transferticker)