Hatte sich Bayern-Sportvorstand Max Eberl tatsächlich mit einem Wechsel nach Saudi-Arabien beschäftigt?
FC Bayern: Wilder Bericht zu Max Eberl aufgetaucht
Wilder Eberl-Bericht aufgetaucht
Einem Bericht von Arriyadiyah, der führenden Sportzeitung des Wüstenstaates, zufolge hatte der saudi-arabische Erstligist Al-Ittihad Kontakt zu Eberl aufgenommen und Gespräche mit ihm geführt, um die Möglichkeit zu erörtern, ihn mit der Leitung des sportlichen Projekts des Vereins zu betrauen.
Gespräche mit Eberl gerieten wohl ins Stocken
Ramón Planes, derzeit Sportdirektor beim Klub um Karim Benzema, soll nach Informationen der Zeitung Al-Riyadiah von seinen Aufgaben entbunden werden. Dies soll die Geschäftsführung von Al-Ittihad beschlossen – und schließlich Kontakt mit Eberl aufgenommen haben.
Wie Arriyadiyah jedoch berichtet, führten die Verhandlungen und Gespräche zu keiner Einigung. Hinsichtlich der Zukunftsvision und Strategie habe es Meinungsverschiedenheiten gegeben, weshalb die Gespräche ins Stocken geraten seien.
Die Vereinsführung prüfe derzeit eine Reihe namhafter Kandidaten, die auf den Spanier Planes folgen könnten. Der Iberer ist seit Januar 2024 Sportdirektor bei Al-Ittihad und wurde gemeinsam mit Cheftrainer Laurent Blanc in der vergangenen Saison Meister.
Eberl sieht seine Zukunft in München
Eberl ist seit März 2024 Sportvorstand beim FC Bayern München und steht dort noch bis 2027 unter Vertrag. Der 52-Jährige hatte zuletzt in einem Interview mit DAZN betont, seine Zukunft beim FC Bayern zu sehen.
Auch sein Familienleben – Eberl ist seit 2024 mit Natascha Fruschella verheiratet – würde auf den ersten Blick gegen einen Job in Saudi-Arabien sprechen.