Manchester City macht im Werben um Mittelfeldspieler Elliot Anderson offenbar ernst. Laut Informationen der englischen Zeitung The Athletic haben die Skyblues ein mündliches Angebot in Höhe von 106 Millionen Pfund (rund 122 Millionen Euro) für den Nottingham-Star abgegeben. Dieses könnte sich durch mögliche Zusatzzahlungen auf 120 Millionen Pfund (rund 139 Millionen Euro) erhöhen.
Haut ManCity für ihn über 120 Millionen Euro raus?
Haut ManCity 122 Millionen raus?
Selbst mit diesem gewaltigen Angebot scheint Nottingham Forest jedoch noch nicht zufrieden zu sein. Um einen Verkauf in Betracht zu ziehen, fordert der englische Traditionsklub dem Bericht zufolge 125 Millionen Pfund (rund 145 Millionen Euro) als feste Ablöse.
Manchester City soll bereits Anfang Juni ein erstes Angebot für den 23-Jährigen abgegeben haben, das von Nottingham jedoch prompt abgelehnt wurde.
Manchester United nimmt Abstand von Anderson-Transfer
Die Skyblues sind derzeit wohl der einzige Klub, der bei Anderson ernsthaft in der Verlosung ist. Manchester United war am englischen Nationalspieler lange dran, ist aufgrund der finanziellen Rahmenbedingungen aber angeblich nicht mehr im Rennen. Die Red Devils versuchen offenbar nun, Mateus Fernandes oder Alex Scott unter Vertrag zu nehmen.
Nottingham ist in der Position, hohe Preise für seinen Star-Spieler aufzurufen, weil dieser noch drei Jahre Vertrag hat. Anderson hat in der abgelaufenen Saison 50 Pflichtspiele für Nottingham absolviert und stand im Halbfinale der Europa League.
Anderson für Premier-League-Rekordsumme zu ManCity?
Im Rahmen der WM 2026 soll Anderson mit Declan Rice die Doppel-Sechs der Three Lions bilden. Der Arsenal-Star war im Sommer 2023 für 116,6 Millionen Euro von West Ham United gekommen. Anderson könnte in diesem Sommer noch teurer werden.
Sollte es wirklich zu einem 145-Millionen-Euro-Deal kommen, wäre Anderson laut Zahlen von transfermarkt.de nach Neymar (222 Millionen Euro), Kylian Mbappé (180 Mio. Euro) und Ousmane Dembélé (148 Mio. Euro) der viertteuerste Transfer der Geschichte und gemeinsam mit Alexander Isak der teuerste Premier-League-Deal.