Nach einer herausragenden Leihstation beim Hamburger SV hat Luka Vuskovic für großes Aufsehen gesorgt. Seine Leistungen brachten ihn bei den ganz großen europäischen Top-Klubs auf den Zettel. Das Rennen könnte jetzt ein deutscher Trainer machen.
Transfermarkt: Neue Spur bei Vuskovic
Neue Spur bei Vuskovic
Regulär wird der 19 Jahre alte Innenverteidiger zum Trainingsauftakt zu seinem Stammklub Tottenham zurückkehren. Die Spurs, für die Vuskovic noch kein Pflichtspiel absolvierte, bekommen jetzt allerdings Konkurrenz von Liga-Rivale Brighton & Hove Albion.
Vuskovic: Angebot von Hürzeler-Klub
Wie The Athletic berichtet, hat Brighton ein Angebot in Höhe von 30 Millionen Pfund (ca. 34,7 Mio. Euro) für den Kroaten abgegeben. Die von Fabian Hürzeler trainierten Seagulls beendeten die abgelaufene Premier League-Saison auf dem achten Platz und starten damit in der Conference League.
Die Lage in Tottenham ist für den Youngster etwas verzwickt. Nach dem Fast-Abstieg im letzten Jahr sieht die sportliche Zukunft für das aufstrebende Talent nicht allzu rosig aus. Dazu ist die Abwehr mit sechs nominellen Innenverteidigern dicht besetzt.
Womöglich könnte sich aber auch ein Tausch anbahnen. Wie The Athletic weiter berichtet, hat Tottenham nämlich Interesse an Brighton-Verteidiger Jan Paul van Hecke. (NEWS: Alles zum Transfermarkt im SPORT1-Transferticker)
Vuskovic spielt sich ins Rampenlicht
Die vergangene Saison verbrachte Luka Vuskovic beim Bundesliga-Aufsteiger aus Hamburg. Mit 18 Jahren entwickelte er sich auf Anhieb zum Abwehrboss und erzielte in 28 Einsätzen sechs Tore. In Hamburg hatte man bis zuletzt auf einen Verbleib des Juwels gehofft, zumal dieser mehrfach angekündigt hatte, einmal mit seinem Bruder auf dem Platz stehen zu wollen. Mario, der ältere Vuskovic, kehrt im November nach vierjähriger Dopingsperre zum HSV zurück.
Nach dem letzten Saisonspiel für die Rothosen verabschiedete er sich am Mikrofon jedoch emotional von den Fans: „Das wäre ein wahrgewordener Traum für mich, aber es ist kaum möglich. Ich weiß nicht, was ich sonst noch sagen soll, außer: unmöglich.“