Lange hat es sich angebahnt, jetzt ist es offiziell: Nathaniel Brown wechselt von Eintracht Frankfurt zum FC Bayern. Das verkündeten beide Klubs zeitgleich. Einen Tag zuvor hatte Brown den Medizincheck im Krankenhaus Barmherzige Brüder in München absolviert.
Perfekt! So viel bezahlt Bayern für Brown
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Wie SPORT1 schon Ende Juni berichtete, umfasst die Ablöse für den Nationalspieler ein Volumen von bis zu 55 Millionen Euro. Diese Summe beinhaltet mögliche Bonuszahlungen in Höhe von fünf Millionen Euro. In der bayerischen Landeshauptstadt unterzeichnet Brown ein Arbeitspapier bis 2031.
„Er hat bei der WM Akzente gesetzt und gezeigt, warum wir uns schon länger mit ihm befasst haben. Er wird unsere Möglichkeiten in der Defensive und im Mittelfeld erweitern“, freute sich Sportvorstand Max Eberl in der Pressemitteilung.
„Dieser Transfer unterstreicht unseren Anspruch, junge deutsche Top-Spieler frühzeitig an den FC Bayern zu binden. Das war schon immer Teil unserer DNA und soll auch in Zukunft so bleiben“, sagte Jan-Christian Dreesen, Vorstandsvorsitzender, im Rahmen der Vorstellung.
FC Bayern: Brown berichtet von Kompany-Gespräch
Für Brown selbst sei der Wechsel besonders. „Die Chance, für diesen Club zu spielen, bedeutet mir unglaublich viel und erfüllt mich mit Stolz. Zudem komme ich aus Bayern, was es noch spezieller macht“, wird der gebürtige Amberger zitiert.
Ausschlaggebend für den Wechsel war wohl auch ein Gespräch mit Bayerns Trainer. „Bei den Gesprächen mit den Verantwortlichen hatte ich schnell ein super Gefühl. Vor allem Vincent Kompany hat mir gezeigt, wie er mich und meine Entwicklung sieht und mich absolut überzeugt“, betonte der Linksverteidiger.
Nathaniel Brown wollte nur zum FC Bayern
Nach SPORT1-Informationen werden mindestens zehn Prozent der Ablöse an den 1. FC Nürnberg gehen. Der Zweitligist sicherte sich eine Weiterverkaufsbeteiligung, als er Brown 2024 nach Frankfurt ziehen ließ.
Brown und die Bayern hatten sich bereits Anfang Juni auf einen Wechsel geeinigt. Der deutsche Nationalspieler stand ursprünglich noch bis 2030 bei der SGE unter Vertrag.
Auch einige Vereine aus der Premier League waren an ihm interessiert, darunter der FC Arsenal. Die Gunners boten Brown sogar bis zu 20 Millionen Euro Handgeld für einen Wechsel auf die Insel. Doch der Außenverteidiger lehnte ab und wollte immer nur zum FC Bayern.
Stammkraft im DFB-Team bei der WM
In den vergangenen Wochen spielte sich Brown in die Startelf von Bundestrainer Julian Nagelsmann und war auf der linken Abwehrseite gesetzt. Lediglich beim dritten Gruppenspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Ecuador fiel er verletzungsbedingt aus.
Für Frankfurt absolvierte der 23-Jährige in den vergangenen zwei Saisons 75 Pflichtspiele, in denen er sieben Tore schoss und 13 Vorlagen gab.