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"Machen alle Fehler": Machtwort in Endlos-Transferposse

Machtwort in Transferposse

Im Poker um Julian Alvarez gibt es das nächste Machtwort. Lässt sich Barca davon beeindrucken?
Julian Alvarez will mit Argentinien den WM-Titel verteidigen. Wie es für den Atletico-Stürmer danach weitergeht, ist aber noch unklar. Ein Abgang zur direkten Konkurrenz erscheint nicht unwahrscheinlich.
Im Poker um Julian Alvarez gibt es das nächste Machtwort. Lässt sich Barca davon beeindrucken?

Der Transfer-Krimi um Julián Álvarez geht in die nächste Runde. Nun hat Atlético Madrid ein Machtwort gesprochen. In einer Medienrunde verkündete Präsident Enrique Cerezo, dass der Stürmer nicht zum FC Barcelona wechseln wird. In Richtung seines Amtskollegen sagte er: „Joan Laporta ist ein guter Freund, und er weiß bereits, wo Julián Álvarez in der nächsten Saison spielen wird.“ (NEWS: Alles zum Transfermarkt im SPORT1-Transferticker)

Cerezo fügte an: „Lassen Sie mich darauf bestehen: Julián ist unser Spieler und wird in der nächsten Saison unser Spieler sein.“

Nach Argentiniens 2:0-Erfolg gegen Österreich bei der WM in der Vorrunde hatte Álvarez mit Nachdruck betont, dass „ein Wechsel das Beste für alle“ wäre. „Ich möchte mir meinen Traum erfüllen.“ Álvarez fuhrt fort, er habe den Verantwortlichen bei Atlético klar seinen Wechselwunsch mitgeteilt.

Atlético-Präsident spricht Machtwort

Cerezo sieht darin jedoch kein großes Problem: „Werden die Fans Julián Álvarez für seine Aussagen verzeihen? Wir machen alle Fehler im Leben.“

Mit Argentinien kämpft der Stürmer aktuell um den WM-Titel und trifft am Sonntag im Finale auf Spanien. Seit 2024 spielt der 26-Jährige bei Atlético und kam damals für 75 Millionen Euro von Manchester City.

Sein Arbeitgeber Atlético Madrid hat in einem Statement einen Abgang des Argentiniers jedoch schon einmal ausgeschlossen und die Katalanen zugleich scharf angegriffen. Wenige Tage später hatte dann auch der Stadtrivale Real Madrid ein offizielles Angebot von 150 Millionen Euro für den Stürmer abgegeben. Auch dieses hatte Atlético abgelehnt und mit Spott reagiert.