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Transfers: Nächster Konter in Posse um Julian Alvarez

Nächster Konter in Transfer-Posse

Der Poker um Julian Alavrez geht in die nächste Runde. Barca-Boss Joan Laporta kontert Atlético Madrid und setzt eine Deadline.
Julian Alvarez will mit Argentinien den WM-Titel verteidigen. Wie es für den Atletico-Stürmer danach weitergeht, ist aber noch unklar. Ein Abgang zur direkten Konkurrenz erscheint nicht unwahrscheinlich.
Der Poker um Julian Alavrez geht in die nächste Runde. Barca-Boss Joan Laporta kontert Atlético Madrid und setzt eine Deadline.

Im Poker um Julian Alvarez von Atlético Madrid hat der Präsident des FC Barcelona, Joan Laporta, die nächste Runde eingeläutet.

„Unser Angebot steht“, wurde Laporta bei einer Veranstaltung im Rahmen des WM-Finals in New York von mehreren spanischen Medien zitiert: „Er ist ein Spieler, den unser Trainer haben möchte, und deshalb haben wir Atletico Madrid das Angebot unterbreitet. Es ist ein sehr, sehr gutes Angebot.“

Alvarez-Poker: Barca setzt Deadline

Zuvor hatte Atlético-CEO Miguel Angel Gil Alvarez für unverkäuflich erklärt: „Wir wollen ihn nicht verkaufen. Wir haben das 100-Millionen-Euro-Angebot nicht akzeptiert. Genauso würden wir auch 150 Millionen Euro oder 200 Millionen Euro nicht akzeptieren.“

Allerdings hatte Alvarez, der am Sonntagabend im WM-Finale mit Argentinien auf Spanien trifft (ab 21 Uhr im LIVETICKER), bereits deutlich gemacht, dass er wechseln möchte.

„Es gibt so viele Fälle, in denen gesagt wurde, dass ein Spieler niemals zu Barca gehen würde, und am Ende ist er doch gekommen“, sagte Laporta, der aber einräumte, dass er die Meinung von Miguel Angel Gil „respektiere“.

Dennoch macht sich Barca Hoffnung. „Wenn ein Spieler weg will, dann auf gute Weise“, so Laporta: „Ein großer Verein kann es sich nicht leisten, Spieler zu haben, die unzufrieden sind.“

Abschließend setzte Laporte dem Poker noch eine Deadline. Das Angebot sei „zeitlich nicht unbegrenzt“, sagte er, kündigte aber an: „Wir werden eine angemessene Frist setzen.“

Der Vertrag von Alvarez bei Atlético läuft noch bis 2030.