Transfermarkt>

Fall El Mala: Köln-Boss widerspricht BVB

El Mala? Köln-Boss widerspricht BVB

Der 1. FC Köln meldet sich erstmals öffentlich zum geplatzten Wechsel von Said El Mala zu Borussia Dortmund. Sportchef Thomas Kessler wählt klare Worte.
Borussia Dortmund verzichtet auf den Transfer von Kölns Said El Mala. BVB-Geschäftsführer Lars Ricken hofft, dass für den Spieler "weiter nichts hängen bleibt".
Der 1. FC Köln meldet sich erstmals öffentlich zum geplatzten Wechsel von Said El Mala zu Borussia Dortmund. Sportchef Thomas Kessler wählt klare Worte.

Nach dem geplatzten Millionentransfer von Said El Mala zu Borussia Dortmund hat sich Kölns Sportchef Thomas Kessler zu Wort gemeldet – und der Darstellung der Dortmunder Bosse in Teilen widersprochen.

Zur Erinnerung: BVB-Geschäftsführer Carsten Cramer hatte bei Sky gesagt, der Flügelspieler hätte „Bock“ auf die Herausforderung beim BVB gehabt.

Kessler stellte nun klar: „Ich hatte Said nie bei mir sitzen, dass er gesagt hat: ‚Es ist mein absoluter Traum, beim BVB zu spielen‘.“

Köln-Boss über El Mala: BVB war sehr offensiv

Er ergänzte: „Ich habe mitbekommen, dass sich der BVB sehr offensiv über diese Thematik geäußert hat. Dann kann ich das jetzt auch tun: Wir waren mit dem BVB im Austausch, am Ende ist es nicht zu einem Transfer gekommen.“

Von bösem Blut zwischen den Vereinen wollte der Köln-Boss aber nichts wissen: „Wir werden bestimmt nicht das letzte Mal mit Borussia Dortmund am Verhandlungstisch gesessen haben.“

Dass sich El Mala mit einem Wechsel zu einem Champions-League-Klub befasst habe, sei durchaus legitim. Ein Problem erwartet Kessler nach den gescheiterten Verhandlungen aber nicht: „Ich sehe keine Traurigkeit bei ihm. Ich bin mit ihm fast täglich im Austausch, wir reden sehr offen drüber. So wie er unser Trikot trägt, ist er total stolz, Spieler des 1. FC Köln zu sein.“

Der Jungstar habe verständnisvoll auf die Nachricht reagiert, dass man sich nicht mit dem BVB einigen konnte, berichtete Kessler. Ihm sei derweil schon länger bewusst gewesen, dass es keine Zusage für den BVB geben würde: „Es war schon mehrere Tage vorher klar, dass wir nicht zu einer Einigung kommen werden.“