Weltmeister-Stürmer Ferran Torres hat sich zu einem möglichen Abschied vom FC Barcelona geäußert – und damit offenbar Staub bei den Katalanen aufgewirbelt.
Diese Aussagen sorgen beim FC Barcelona für Ärger
Diese Aussage sorgt für Barca-Ärger
„Barca muss zeigen, dass sie mich haben wollen“, sagt der 26-Jährige im Interview mit Sportico. Auch in einem weiteren Gespräch mit dem US-Sender NBC ließ Torres seine Zukunft nach Ablauf seines bis Sommer 2027 datierten Vertrags offen. Beim FC Barcelona sorgten diese Äußerungen für Verärgerung, wie spanische Medien berichten.
PSG an Torres interessiert?
Statt sich mit den Verantwortlichen über die Vertragssituation zu beraten, nutze Torres die mediale Aufmerksamkeit, um seine Forderungen zu platzieren – so offenbar der Vorwurf.
In den vergangenen Wochen war bereits über einen möglichen Wechsel spekuliert worden. Europäische Vereine sollen ihr Interesse bekundet haben. So wurde der Stürmer mit Paris Saint-Germain in Verbindung gebracht. Torres selbst ordnet solche Interessenbekundungen als positiv ein: „Wann immer diese Teams dich wollen, ist das eine gute Sache.“
Barcelona, so schreibt es die spanische Zeitung Sport, liegt noch kein Angebot vor. Der Verein sieht in einem Abgang Torres‘ mittlerweile aber wohl das kleinere Übel. Nachdem man den 26-Jährigen für 55 Millionen von Manchester City geholt hat, will man ihn auf keinen Fall ablösefrei gehen lassen.
In der vergangenen Saison war Torres unter Trainer Hansi Flick kein unumstrittener Stammspieler. In der Champions League bestritt er die Mehrzahl seiner zehn Saisoneinsätze als Joker von der Bank aus.
Das intensive Bemühen Barcas um Atlético Madrids Julián Alvarez wirft zusätzliche Fragen um Torres‘ Perspektiven auf – und könnte auch ein Grund dafür sein, warum er andere Optionen auslotet.