Nun also doch! Noah Atubolu wechselt zu Eintracht Frankfurt. Der Torhüter verlässt den SC Freiburg und schließt sich den Adlerträgern zunächst auf Leihbasis an.
Eintracht Frankfurt: Atubolu-Wechsel perfekt
Atubolu-Wechsel perfekt!
Der Deal beinhaltet laut der SGE eine Kaufoption, die unter bestimmten Voraussetzungen zu einer Kaufpflicht umgewandelt wird. Diese liegt laut Sky bei circa 13 Millionen Euro. SPORT1 kann dieses Vertragsdetail bestätigen. Nächsten Sommer soll Atubolu dann einen langfristigen Vertrag in Frankfurt unterschreiben.
Atubolu freut sich über Transfer
„Mit Noah Atubolu gewinnen wir einen starken, ambitionierten und zugleich bereits sehr erfahrenen Torhüter hinzu. Er bringt großes Potenzial, viel Mentalität und die nötige Qualität mit, um unserer Mannschaft wichtige Impulse zu geben. Wir sind überzeugt, dass Noah bei uns den nächsten Schritt in seiner Entwicklung machen und uns sportlich verstärken wird“, wird Sportvorstand Markus Krösche in der Mitteilung zitiert.
Der Keeper selbst freut sich über den Wechsel: „Ich bin sehr froh, hier zu sein, und kann es kaum erwarten, bei Eintracht Frankfurt loszulegen. Ich kenne die Stadt, den Klub und das Stadion und habe die Spiele hier immer als etwas Besonderes erlebt. Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung.“
Eintracht Frankfurt: Atubolu als neue Nummer eins
Erst kürzlich hatte Atubolu noch seinen Vertrag in Freiburg bis 2028 verlängert – und so die Tür für das Leihgeschäft geöffnet. Damit konnte auch ein ablösefreier Abgang im kommenden Jahr verhindert werden.
Atubolu wird in Frankfurt zur neuen Nummer eins, vor dem Brasilianer Kaua Santos. Der 23 Jahre alte Santos war zuletzt zunehmend in die Kritik gerückt – und genießt nach SPORT1-Informationen nicht mehr das volle Vertrauen von Trainer Adi Hütter und den SGE-Verantwortlichen.
Transfermarkt: Zetterer vor Wechsel nach England
Der Atubolu-Wechsel bedeutet auch, dass es Bewegung bei Michael Zetterer geben könnte. Zwar plante dieser selbst fest mit einem Verbleib und auch sein Berater Nico Pellatz hatte die Wechselgerüchte jüngst entschieden dementiert.
Leeds United um den deutschen Trainer Daniel Farke bemüht sich jedoch intensiv um Zetterer – der Wechsel in die Premier League steht unmittelbar vor dem Abschluss. Dort steht Lucas Perri nämlich kurz vor einem Transfer in die Serie A – Zetterer soll die neue Nummer eins werden.
Die Torwart-Rochade bei der Eintracht nimmt also immer konkretere Formen an.