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Spannende Transfer-Andeutung vom BVB-Boss

Spannende Andeutung von Ricken

Borussia Dortmund will seinen Kader weiter verstärken, steht dabei aber vor einer großen Herausforderung. Niko Kovac und Lars Ricken geben Einblicke.
Borussia Dortmund gibt im Werben um Said El Mala nicht auf, doch der 1. FC Köln hat offenbar auch das nächste Angebot der Schwarz-Gelben zurückgewiesen.
Borussia Dortmund will seinen Kader weiter verstärken, steht dabei aber vor einer großen Herausforderung. Niko Kovac und Lars Ricken geben Einblicke.

Borussia Dortmund hält sich bei den Transferbemühungen um Said El Mala konsequent bedeckt – hat in Person von Niko Kovac und Lars Ricken nun aber zumindest Einblicke in die generelle Transferplanung des BVB gegeben.

Der Tenor: Schwarz-Gelb muss auf dem Transfermarkt mit Vorsicht vorgehen, denn die Ressourcen sind begrenzt.

„Wir werden keine übereiligen Schlüsse ziehen. Wir haben ein paar gute Ideen, aber in diesem Markt – ich habe heute auch mit den Jungs von Arsenal gesprochen – ist es schwierig“, sagte Kovac nach dem Testspielsieg gegen die Gunners (3:2).

El Mala? „Wir haben ganz viele Ideen“

Es sei „selbst für diese großen Klubs schwierig, die Spieler zu finden – für ordentliches Geld, nicht für zu viel Geld. Von daher müssen auch wir als BVB da ein bisschen aufpassen.“

Geschäftsführer Sport Lars Ricken wurde am Rande des Testspiels auf mögliche Alternativen zu El Mala angesprochen, sollte sich dieser nicht vom 1. FC Köln loseisen lassen. Ob der BVB einen Plan B habe?

„Wir haben ganz viele Ideen noch, in ganz vielen anderen Märkten fängt der Transfermarkt jetzt erst an“, erklärte der BVB-Boss bei Sky (NEWS: Alles zum Transfermarkt im SPORT1-Transferticker).

Die Finanzen – für El Mala steht ein Angebot in Höhe von rund 50 Millionen Euro im Raum – bleiben dabei aber eben ein Hauptaugenmerk, betonte Ricken: „Ich glaube, dass wir wirklich um jeden Euro auch kämpfen, hat das Beispiel Karetsas ja auch gezeigt.“ Mit dem griechischen Nationalspieler habe man sich schon im April getroffen, finalisiert werden konnte der Deal erst vor Kurzem.

BVB hat schon viel Geld auf Transfermarkt ausgegeben

Die Einsparungen insbesondere an den Kaderkosten mache den BVB „handlungsfähig“. Es gelte, die sportlich und wirtschaftlich richtigen Entscheidungen zu treffen.

Borussia Dortmund hat seine Kaderplanung für die neue Saison bisher mit zwei prägenden Transfers vorangetrieben: Innenverteidiger Joane Gadou kam für rund 19,5 bis 20 Millionen Euro von RB Salzburg. Für rund 30 Millionen Euro Basisablöse folgte zudem der 18-jährige Konstantinos Karetsas von KRC Genk, der die durch Julian Brandts Abschied entstandene Lücke im offensiven Mittelfeld schließen soll.

Ergänzt wurde der Kader durch die Südamerikaner Kaua Prates (EC Cruzeiro) und Justin Lerma (CA Independiente).