Nach dem geplatzten Wechsel von Said El Mala könnte Borussia Dortmund womöglich auch bei einem weiteren Wunschspieler leer ausgehen – und das aus einem äußerst skurrilen Grund.
Ultras wollen BVB-Transfer verhindern
Ultras wollen BVB-Transfer verhindern
Als Alternative zu El Mala hat der BVB offenbar Giannis Konstantelias von PAOK Saloniki auf dem Zettel. Wie Videos in den sozialen Medien belegen, ist der 23-Jährige auch schon in Dortmund, obwohl es laut Sky und Ruhr Nachrichten noch keine Einigung über eine Ablöse mit PAOK gibt. Doch der Transfer könnte noch komplizierter werden, weil die Ultras des griechischen Vereins einen Abgang des Fanlieblings verhindern wollen.
„Die Fahne von PAOK wird für immer am Mast wehen. Trotz aller Besserwisser und Pessimisten hat das PAOK-Volk nur eine Forderung: Giannis Konstantelias, der größte Fußballer, der nach Giorgos Koudas das Trikot unseres Vereins getragen hat, soll weiterhin das Trikot mit dem Doppelkopf auf der Brust tragen“, forderte die einflussreiche Ultragruppe „Gate 4“ in den sozialen Medien.
Ultras verhinderten Konstantelias-Wechsel zum VfB Stuttgart
Was auf den ersten Blick wie ein verzweifelter Versuch der Fans und auch ein bisschen absurd wirkt, könnte für die Dortmunder aber zu einem echten Problem werden.
Denn die PAOK-Ultras hatten mit diesem Vorgehen schon im vergangenen Sommer Erfolg. Damals stand Konstantelias kurz vor einem Wechsel zum VfB Stuttgart. Beide Vereine und auch die Schwaben sowie der griechische Nationalspieler waren sich über den Transfer einig.
Doch dann schalteten sich auch die Fans ein und der Transfer wurde tatsächlich kurzfristig abgeblasen. Stattdessen verlängerte das Eigengewächs sogar vorzeitig seinen Vertrag.
Konstantelias gilt als El-Mala-Alternative
Konstantelias spielte bis auf eine halbjährige Leihe zum belgischen Verein KAS Eupen seine gesamte Karriere für seinen Heimatverein. In 190 Pflichtspielen bringt er es auf 44 Tore und 26 Vorlagen.
Der 23-Jährige ist zwar kein Flügelflitzer wie El Mala, doch das soll für den BVB kein Ausschlusskriterium sein.
Man sei „für alle Eventualitäten immer gut vorbereitet. Und ich glaube, wir haben was Gutes in petto“, sagte Carsten Cramer, Sprecher der Geschäftsführung, am Samstag bei Sky. Für Konstantelias müsste der Vizemeister wohl rund 30 Millionen Euro hinlegen.