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Eberl bestätigt geplatzte Transfer-Idee

Eberl bestätigt geplatzte Transfer-Idee

Max Eberl spricht offen über die geplatzten Transfer-Ideen des FC Bayern. Unter anderem Bardley Barcola kam nicht nach München - obwohl Bayerns Sportvorstand ein "engeres Verhältnis" zum Franzosen pflegt.
Im Zuge der Champions-League-Auslosung für die Saison 2026/2027 spricht Max Eberl über kommende Ziele und Herausforderungen.
Max Eberl spricht offen über die geplatzten Transfer-Ideen des FC Bayern. Unter anderem Bardley Barcola kam nicht nach München - obwohl Bayerns Sportvorstand ein "engeres Verhältnis" zum Franzosen pflegt.

Max Eberl hat das Interesse des FC Bayern an Bradley Barcola bestätigt. Man habe sich mit dem letztlich von Paris Saint-Germain zum FC Liverpool gewechselten Offensivspieler beschäftigt, gab der Sportvorstand der Münchner zu.

Eberl verfolgt den französischen Nationalspieler schon seit geraumer Zeit: „Ehrlicherweise kenne ich Bradley schon aus meiner Zeit in Leipzig. Ich wollte ihn zu RB holen“, sagte der 52-Jährige im Interview mit der Sport Bild.

Eberl: Darum kam Barcola nicht zu Bayern

Man habe damals „zusammen gesessen und darüber diskutiert. Damit habe ich eine engere Beziehung zu Bradley gehabt. Es war also schon immer Interesse da. Natürlich haben wir uns auch bei Bayern mit ihm beschäftigt.“

Warum es nie zu einem Transfer kam, gab Eberl ebenso preis: „Wenn man solche Summen hört, dann ist es für uns zu viel gewesen.“ Barcola war für mindestens 125 Millionen Euro zu den Reds gewechselt, auf bis zu 144 Millionen Euro könnte die Ablösesumme noch ansteigen (NEWS: Alles zum Transfermarkt im SPORT1-Transferticker).

Eberl verwies lieber auf einen Spieler, den man von Liverpool loseisen konnte: „Mit Luis Díaz haben wir eine Entscheidung gefällt, die auch kostspielig war, aber in einer anderen Dimension als Bradley.“ Der angesprochene Díaz spielt wie Barcola meistens über den linken Flügel.

Warum ein Transfer von Gordon nicht klappte

Auf die Verpflichtung eines klassischen Backups für den Kolumbianer verzichteten die Münchner im abgelaufenen Transfersommer letztlich. Auch wenn man zwischenzeitlich einen Kandidaten im Visier hatte. „Es ist kein Geheimnis, dass wir uns auf der linken Außenbahn mit Anthony Gordon beschäftigt haben“, erklärte Eberl.

Auch in dieser Personalie – der englische Nationalspieler ging für 80 Millionen zum FC Barcelona – war der finanzielle Aspekt ausschlaggebend. Man habe sich gesagt: „Das machen wir nicht, weil er schlicht und einfach zu teuer war.“ Man habe sich letztlich für Ismael Saibari entschieden, der auch auf Anregung von Trainer Vincent Kompany nach München wechselte. Der WM-Star aus Marokko kostete 50 Millionen.