Die frühere Ironman-Europameisterin Imogen Carlina Simmonds führt einen positiven Dopingtest aus dem Dezember auf Geschlechtsverkehr mit ihrem Partner zurück. Das erklärte die Athletin aus der Schweiz in einem längeren Instagram-Post. Zuvor hatte die Test-Agentur ITA einen positiven Befund auf ein Abbauprodukt des Muskelaufbau-Präparats Ligandrol veröffentlicht.
Positiver Doping-Test durch Sex?
Simmonds ist vorläufig gesperrt, bestreitet jegliche Absicht und hat die Öffnung der B-Probe beantragt. Sie versicherte, ihr Partner habe das Präparat ohne ihr Wissen eingenommen. Sowohl am Tag der Probe (8. Dezember) im Vorfeld der WM über die halbe Ironman-Distanz in Taupo/Neuseeland als auch am Tag davor sei das Paar intim geworden, wodurch die Kontamination zu erklären sei.
Ohnehin sei Ligandrol in einer Menge nachgewiesen worden, die „einer Prise Salz in einem Olympia-Schwimmbecken“ entspreche und keinen leistungssteigernden Effekt haben könne. Sie befinde sich „in einem Albtraum“, schrieb die 31-Jährige, ihren Namen im Zusammenhang mit einer verbotenen Substanz zu lesen, sei „herzzerreißend“.
Sie werde nun mit eigens angeheuerten Experten ihre Unschuld beweisen. Ein Indiz sei ein Haartest: Dieser sei bei ihrem Partner positiv und bei ihr selbst negativ ausgefallen.