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NBA: Orlando weiter wechselhaft - James verliert in New York

Orlando kriegt „Wemby“ nicht gestoppt

Die Magic finden defensiv kein Mittel gegen Victor Wembanyama und unterliegen in San Antonio. Trotz der Pleite bleibt Orlando im Play-off-Rennen.
Nicht zu stoppen: Victor Wembanyama
Nicht zu stoppen: Victor Wembanyama
© AFP/GETTY IMAGES /SID/RONALD CORTES
Die Magic finden defensiv kein Mittel gegen Victor Wembanyama und unterliegen in San Antonio. Trotz der Pleite bleibt Orlando im Play-off-Rennen.

Basketball-Topstar Victor Wembanyama hat den kurzen Aufwärtstrend der Orlando Magic in der NBA schon wieder gestoppt. Das Team aus Florida um die deutschen Nationalspieler Tristan da Silva und Moritz Wagner verlor bei den San Antonio Spurs mit 103:112. Es war die fünfte Pleite aus den jüngsten sieben Partien seit der Rückkehr vom Gastspiel in Berlin.

Ohne den weiter verletzten Welt- und Europameister Franz Wagner (Knöchel) bekam Orlando vor allem Wembanyama nicht in den Griff: Der Franzose lieferte 25 Punkte, acht Rebounds, fünf Blocks, vier Steals und zwei Assists. Trotz der Niederlage bleiben die Magic als Achter der Eastern Conference im Play-off-Rennen.

Im Topspiel der Western Conference setzten sich Isaiah Hartenstein und die Oklahoma City Thunder mit 121:111 bei den Denver Nuggets durch. Angeführt von Vorjahres-MVP Shai Gilgeous-Alexander (34 Punkte) festigte der NBA-Champion den ersten Platz. Für die Nuggets, Dritter im Westen, kam Starspieler Nikola Jokic auf 16 Punkte.

Beim womöglich letzten Gastspiel von Superstar LeBron James im Madison Square Garden mussten sich die Los Angeles Lakers den New York Knicks mit 100:112 geschlagen geben. Weder Luka Doncic (30 Punkte) noch James (22), der als Reservist zum 22. Mal in Serie im All-Star-Game dabei sein wird, konnten die Siegesserie der Knicks stoppen. Das Team aus New York gewann das sechste Spiel in Folge. Die deutschen Profis Ariel Hukporti (Knicks) und Maximilian Kleber (Lakers) kamen nur zu Kurzeinsätzen.

Noch ohne Dennis Schröder gewannen die Cleveland Cavaliers mit 130:111 bei den Portland Trail Blazers. Der deutsche Nationalmannschaftskapitän verließ die Sacramento Kings am Wochenende und spielt künftig für den Play-off-Kandidaten aus Ohio. Für Schröder sind die Cavaliers das bereits elfte NBA-Team seiner Karriere.