Brian Windhorst hat nach dem frühen Aus der Boston Celtics in den NBA-Playoffs eine Trade-Bombe gezündet. In der Sendung Get Up skizzierte der ESPN-Insider ein „außergewöhnlich simples“ Szenario: Giannis Antetokounmpo nach Boston und Jaylen Brown wechselt dafür zu den Milwaukee Bucks.
NBA: Blockbuster-Trade um Antetokounmpo? Spektakuläres Gerücht
Giannis-Trade? Spannendes Gerücht
Windhorst argumentierte, dass sich die Situation im Sommer von selbst regeln könnte. Brown kann im Juli eine Vertragsverlängerung unterschreiben, die ihm bis zu 70 Millionen Dollar pro Jahr einbringen würde. „Wenn er glücklich ist, unterschreibt er. Wenn nicht, muss Boston handeln“, erklärte der Insider. Finanziell wäre ein 1-zu-1-Trade machbar: Brown verdient 2026/27 rund 57,1 Millionen Dollar, Antetokounmpo etwa 58,5 Millionen. Das Gehaltsgefüge würde also passen.
Celtics in der Zwickmühle
Die Diskussion kommt nicht von ungefähr. Boston scheiterte erneut früh in den Playoffs, die Debatte über strukturelle Veränderungen läuft bereits auf Hochtouren. Gleichzeitig verweisen US-Analysten darauf, dass ein Giannis-Upgrade sportlich Sinn ergeben würde, da er als noch einflussreicherer Two-Way-Star gilt.
Brown wiederum steht trotz starker individueller Leistungen im Fokus der Kritik. Die Celtics müssen entscheiden, ob sie das Duo mit Jayson Tatum langfristig zusammenhalten oder einen radikalen Schritt wagen.
Milwaukees riskanter Neustart?
Komplexer ist die Lage in Wisconsin. Die Bucks verpassten in dieser Saison erstmals seit 2016/17 die Playoffs. Bereits Ende März war das Team rechnerisch eliminiert. Antetokounmpo absolvierte nur 36 Spiele, Verletzungen und interne Spannungen prägten das Jahr. Der Grieche selbst schürte schon die Wechsel-Spekulationen.
Ein Giannis-Trade würde wohl einen kompletten Rebuild einleiten. Am wahrscheinlichsten wäre laut Windhorst ein Mehr-Team-Deal. Brown könnte bei einem Contender landen, während die Bucks Draft-Kapital für ihre nächste Ära sammeln könnten. Klar ist: Nach Bostons frühem Aus und Milwaukees Absturz steht der NBA-Sommer vor einer möglichen Zeitenwende.