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NBA: Klare Sache! Schröders Titeltraum lebt

Klare Sache! Schröders Titeltraum lebt

Dennis Schröder und die Cleveland Cavaliers dürfen weiter vom NBA-Titel träumen. Im entscheidenden Spiel der Serie setzen sich die Cavs gegen die Detroit Pistons durch - doch es gibt auch Wirbel um den Deutschen.
Dennis Schröder spricht im SPORT1-Interview über die aktuelle Situation und die Ziele mit den Cleveland Cavaliers. Bei der Zukunftsfrage hält er sich bedeckt.
Dennis Schröder und die Cleveland Cavaliers dürfen weiter vom NBA-Titel träumen. Im entscheidenden Spiel der Serie setzen sich die Cavs gegen die Detroit Pistons durch - doch es gibt auch Wirbel um den Deutschen.

Dennis Schröder hat mit den Cleveland Cavaliers im alles entscheidenden siebten Spiel bei den Detroit Pistons Nervenstärke bewiesen und darf weiter von seinem ersten Meistertitel in der NBA träumen.

Das Team des deutschen Basketball-Weltmeisters gewann den Showdown mit 125:94 und fordert im Finale der Eastern Conference nun die New York Knicks. Im Westen stehen sich Titelverteidiger Oklahoma City Thunder und die San Antonio Spurs gegenüber.

Kommentator witzeln über Schröder

Im Duell beim besten Hauptrundenteam des Ostens trumpfte vor allem Clevelands Topstar Donovan Mitchell mit 26 Punkten auf. Schröder spielte unauffällig und mannschaftsdienlich. Er steuerte zwei Punkte – sein einziger Wurfversuch – sowie jeweils drei Assists und Rebounds zum klaren Erfolg bei.

Für Aufmerksamkeit sorgte eine kontroverse Szene um Schröder bei einem Duell mit Duncan Robinson Mitte des zweiten Viertels. Der Pistons-Spieler erwischte Schröder mit der Hand unabsichtlich im Gesicht, der Deutsche ging getroffen zu Boden.

Die Kommentatoren bei Prime Video sprachen von einem klaren Foul, richteten aber auch recht unverhohlene Vorwürfe an Schröder. Stan Van Gundy bezeichnete ihn als „einen der Typen in dieser Liga, die sehr gut schauspielern“. Ian Eagle erklärte spöttisch: „Dennis Schröder wird keinen deutschen Emmy erhalten“. Letztlich blieb das Foul nach einer Überprüfung durch die Schiedsrichter ohne Konsequenzen.

Bei den Cavaliers sammelten auch Jarrett Allen (23), Sam Merrill (23) und Evan Mobley (21) mehr als 20 Punkte. Erstmals seit 2018 steht das Team im Finale im Osten, damals spielte LeBron James noch für Cleveland.

Für Detroit, in der ersten Playoff-Runde Bezwinger der Orlando Magic mit den Wagner-Brüdern Franz und Moritz sowie Tristan da Silva, geht das Warten hingegen weiter. „Wir wussten einfach, was auf uns zukommt und dass wir mit viel Wucht auftreten mussten“, sagte Allen: „Wir wussten, dass jeder einzelne Ballbesitz extrem wichtig ist.“

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