LeBron James sorgt im Poker um seine Zukunft für neuen Zündstoff – und diesmal reicht ein einziges Foto. Der „King“ wurde am Wochenende in Akron mit seinen früheren Teamkollegen von der St. Vincent-St. Mary High School abgelichtet – mitten in der Gruppe: Brandon Weems, Assistant General Manager der Cleveland Cavaliers.
NBA: Dieses LeBron James-Foto heizt Gerüchte an
Dieses LeBron-Foto heizt Gerüchte an
Dass der in Ohio geborene James in der Heimat Freunde besucht, wäre für sich genommen nicht ungewöhnlich. Doch die Anwesenheit von Weems lässt die NBA erneut aufhorchen – und in den sozialen Netzwerken wurde das Bild prompt als mögliches Signal für eine Cavs-Rückkehr gedeutet.
Rich Paul nennt Weems den „X-factor“
Für zusätzliche Brisanz sorgt, was James‘ Agent Rich Paul kurz zuvor öffentlich machte. Paul stellte Weems als entscheidenden Trumpf der Cavs heraus: „Großer, großer X-Faktor. Lassen Sie mich über Brandon Weems reden.“
Weems ist nicht irgendein Front-Office-Mitarbeiter, sondern seit Februar 2022 Assistant General Manager in Cleveland – und zugleich ein langjähriger Vertrauter aus gemeinsamen Jugend- und High-School-Tagen. Genau diese persönliche Komponente könnte in einer Phase, in der es für James um mehr als nur Basketball geht, schwer wiegen.
Insider: „Verschwörerisches Flüstern“ rund um James und Cleveland Cavaliers
Auch aus der Liga selbst werden die Signale deutlicher. Die NBA-Insider Marc Stein und Jake Fischer berichteten von einem „wachsenden Glauben“ in der Liga, dass Cleveland aktuell das „Szenario ist, das es zu schlagen gilt“, was das Rennen um James angeht.
Zusätzlich kursiert laut Stein und Fischer ein „verschwörerisches Flüstern“: Demnach sollen die Cavaliers bislang bewusst auf größere Offseason-Zugänge verzichtet haben, um Kaderplätze frei zu halten – auch mit Blick auf ein mögliches Trade-Szenario für Bronny James, sollte LeBron in Cleveland unterschreiben.
Rückkehr zum Ursprung – und der große Kreis
Sportlich wäre Cleveland für James ohnehin mehr als nur ein Nostalgie-Trip. Die Cavs könnten ihm die Bühne bieten, um noch einmal um Ring Nummer fünf zu spielen – und zugleich seine Karriere dort zu beenden, wo alles begann: in der Franchise, die ihn 2003 an eins gedraftet hatte.
James spielte seine ersten sieben NBA-Saisons in Cleveland, kehrte nach seinem Abgang zu den Miami Heat später noch einmal für vier Jahre zurück und schrieb 2016 Geschichte. Mit dem epischen Finals-Sieg in sieben Spielen gegen die Golden State Warriors führte er die Cavaliers zur bislang einzigen Meisterschaft der Teamhistorie – ein Moment, der seinen Status als Ikone in Ohio endgültig zementierte.