Die NBA trauert um Michael Sweetney. Der frühere Power Forward der New York Knicks und Chicago Bulls ist im Alter von nur 43 Jahren gestorben. Genauere Umstände sind nicht bekannt. Seine Ehefrau India machte die Nachricht am Donnerstag in einem Facebook-Post öffentlich.
NBA-Meister trauert um Ex-Talent Sweetney
NBA-Meister trauert um Ex-Talent Sweetney
„Mit schwerem Herzen und tiefer Trauer müssen wir den Tod unseres geliebten Michael bekanntgeben. Mike Sweetney zu kennen, bedeutete, ihn zu lieben. Niemand liebte ihn mehr, und er liebte niemanden mehr als seine Familie. Seine Kinder waren sein ganzer Lebenssinn, und er lebte jeden Tag dafür, ihnen das bestmögliche Leben zu ermöglichen“, schrieb seine Witwe in dem emotionalen Beitrag.
New York Knicks trauern um Michael Sweetney
Sweetney galt als eines der größten Big-Man-Talente seines Jahrgangs. Die Knicks wählten ihn im NBA‑Draft 2003 an neunter Stelle. Nach zwei Spielzeiten in New York wurde er zu den Chicago Bulls getradet, wo er weitere zwei Saisons spielte.
„Die Knicks sind tief betroffen vom Tod von Michael Sweetney. Michael war ein außergewöhnlicher Mensch, der von vielen vermisst werden wird. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie“, bekundete der aktuelle NBA-Champion sein Beileid.
Zuletzt hatte er in einem Interview mit der New York Post gestanden, während seiner Karriere mit psychischen Problemen und Ängsten gekämpft zu haben, nachdem er die Erwartungen, die mit seiner Rolle als Top-Draft-Pick in New York einhergingen, nicht erfüllen konnte.
Karrierebeginn in Georgetown
Seinen bleibenden Eindruck hinterließ Sweetney zuvor bei Georgetown. In drei Jahren kam er für die Hoyas auf 18,2 Punkte und 9,2 Rebounds bei 55,4 Prozent Trefferquote aus dem Feld. Damit liegt er beim Karriere-Punkteschnitt der Traditionsuniversität hinter Allen Iverson auf Rang zwei. In seinem Junior-Jahr dominierte Sweetney mit 22,8 Punkten und 10,4 Rebounds pro Partie.
Nach seiner NBA-Zeit spielte Sweetney ab 2009 im Ausland. Nach seinem Karriereende 2017 arbeitete er als Assistant Coach bei Yeshiva University. Cheftrainer Elliot Steinmetz würdigte ihn in den sozialen Medien:
„Die Welt hat heute einen Giganten verloren. Ich habe einen engen Freund verloren. Die Basketballwelt hat einen geliebten Star verloren. Mike Sweetney war nicht nur ein Freund. Er gehörte zur Familie. Wenn man ihn brauchte, war er da. Immer. Man musste nicht einmal darum bitten.“
Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt.