„Es ist besetzt. Bitte rufen Sie später noch einmal an.“ Diesen Satz mussten sich die Verantwortlichen der Pittsburgh Steelers in der ersten Runde des NFL-Drafts in der Nacht zu Freitag vermutlich gleich mehrere Male anhören.
NFL-Draft: Kuriose Telefon-Panne sorgt für Wende um Talent
Kuriose Telefon-Panne beim NFL-Draft
Ihr favorisierter Draftpick ging einfach nicht ans Telefon, weil sich ein Konkurrent kurzfristig dazwischengeschaltet hatte und so für den kuriosesten Moment der ersten Draft-Runde sorgte.
Schnellere Leitung in Philadelphia
Wide Receiver Makai Lemon von USC war das auserkorene Ziel der Traditionsfranchise aus Pittsburgh im Draft. Als die Steelers den 21-Jährigen anrufen wollten, war die Leitung jedoch überraschenderweise besetzt, wie NFL Network berichtet.
Der Grund: Die Eagles hatten Wind vom Interesse der Steelers an Lemon bekommen und initiierten deshalb schnell einen Trade mit den Dallas Cowboys an 20. Position, um den quirligen Spieler vorher zu bekommen.
Das Ende vom Lied: Der Anruf aus Philadelphia kam den Steelers zuvor, weshalb die Leitung besetzt war und Lemon wurde ein Eagle.
NFL: „Ich schätze, es war Schicksal“
Im Anschluss klärte das Objekt der Begierde auf der Pressekonferenz auf: „Pittsburgh hat mich angerufen und ich dachte, sie würden mich draften. Aber dann haben die Eagles zur gleichen Zeit angerufen. Ich schätze, es war Schicksal. Ich freue mich riesig, in Philly zu sein.“
Die Steelers zogen den Kürzeren und wählten stattdessen Offensive Tackle Max Iheanachor. Für den größten Schocker der ersten Runde sorgten derweil die Los Angeles Rams.