Der große Traum vom Stanley Cup wird sich für Eishockey-Star Leon Draisaitl auch in dieser Saison nicht erfüllen. Der deutsche Nationalspieler ist in den NHL-Playoffs mit seinen Edmonton Oilers bereits in der ersten Runde gescheitert.
NHL: Nächste herbe Enttäuschung für Leon Draisaitl
Titel-Traum für Draisaitl geplatzt
Die Franchise aus Kanada, bei der er auch Joshua Samanski spielt, unterlag in Partie sechs der Best-of-Seven-Serie bei den Anaheim Ducks mit 2:5. Damit zog Anaheim in der Serie uneinholbar auf 4:2 davon.
Samanski lieferte zum zwischenzeitlichen 1:2 für Edmonton durch Connor Murphy (16.) einen Assist. Draisaitl bereitete das 2:4 (42.) von Wassili Podkolsin vor.
Draisaitl: „Sie waren einfach besser als wir“
„Es schmerzt immer, tut weh, aber Anaheim hat es einfach verdient. Am Ende des Tages waren sie einfach besser als wir“, sagte Draisaitl, der sich seine graue Mütze tief ins Gesicht gezogen hatte. „Wir haben nie wirklich das gefunden, was es braucht, den ganzen Weg zu gehen. Es war nicht gut genug. So sehr es auch weh tut – sie waren eben besser.“
Oilers-Kapitän Connor McDavid stimmte zu: „Wir haben die ganze Saison nach Konstanz gesucht und sie auch hier in den Playoffs nicht gefunden“, sagte er. „Es ist hart. Wir waren die ganze Saison über ein durchschnittliches Team. Ein durchschnittliches Team mit hohen Erwartungen – da wird man enttäuscht sein.“
Das Edmonton Journal nannte das Aus gegen ein schwächer eingestuftes Team „unfassbar“. Den Oilers seien dieselben Probleme zum Verhängnis geworden, die sich durch die gesamte Saison zogen. „Ihre Unbeständigkeit. Ihre Schwächen an Einsatz und Intensität. Ihre Mannschaftsverteidigung. Ihre Torwartleistung. Ihr Unterzahlspiel.“
Oilers scheitern zweimal im Finale
In den vergangenen beiden Jahren hatten die Oilers noch jeweils das Finale um den begehrten Stanley Cup erreicht. Beide Male ging die Serie gegen die Florida Panthers verloren. Edmonton wartet seit dem bislang letzten Triumph 1990 auf seinen sechsten Titel.
Für Draisaitl ist das frühe Aus die nächste herbe Enttäuschung nach den Olympischen Spielen. Beim hochkarätig besetzten Turnier in Mailand war er mit der vermeintlich bestbesetzten deutschen Nationalmannschaft der Geschichte im Viertelfinale klar an der Slowakei (2:6) gescheitert.
Für Draisaitl ist das frühe Aus die nächste herbe Enttäuschung nach den Olympischen Spielen. Beim hochkarätig besetzten Turnier in Mailand war er mit der vermeintlich bestbesetzten deutschen Nationalmannschaft der Geschichte im Viertelfinale klar an der Slowakei (2:6) gescheitert.